Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom, FMS)

Monatelang Schmerzen in mehreren Körperregionen? Ursache kann eine Fibromyalgie sein. Mehr zu Symptomen, Diagnose und Therapie des Fibromyalgiesyndroms (FMS)

aktualisiert am 10.08.2016

Was ist eine Fibromyalgie?

Manche Menschen haben immer wieder Muskel- und Gelenkschmerzen an mehreren Stellen im Körper. Halten die Beschwerden länger als drei Monate an und hat der Arzt andere Krankheiten ausgeschlossen, kann es sich um eine Fibromyalgie handeln. Der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt Faser-Muskel-Schmerz.

Die Patienten haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich, bevor sie die richtige Diagnose erhalten. Das Problem: Die Fibromyalgie ist ein komplexes und schwer durchschaubares Krankheitsbild, das zusätzlich von anderen Beschwerden wie Müdigkeit und Erschöpfung, nicht erholsamem Schlaf und Schwellungsgefühlen begleitet wird (sogenannte Kernsymptome; genaueres erfahren Sie im Kapitel Symptome).

Da das Beschwerdebild durch das Zusammentreffen verschiedener Symptome definiert wird, sprechen Mediziner vom Fibromyalgie-Syndrom (FMS).

Experten gehen davon aus, dass in den westlichen Industrienationen etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung betroffen sind. An Fibromyalgie erkranken deutlich mehr Frauen als Männer, oft im Alter zwischen 40 und 60 Jahren.

Welche Ursache hat eine Fibromyalgie?

Die genauen Ursachen der Krankheit werden noch erforscht. Experten gehen davon aus, dass bei der Krankheitsentstehung verschiedene Faktoren zusammenwirken.

Lange Zeit gab es Diskussionen darüber, wie sich die chronischen Muskel- und Gliederschmerzen und deren Begleiterscheinungen medizinisch einordnen lassen. Mittlerweile ist klar, was eine Fibromyalgie nach heutigem Wissen nicht ist: Es handelt sich dabei weder um eine Entzündung noch um eine rheumatologische Krankheit (Rheuma), es ist auch keine Stoffwechselkrankheit. Schäden an Organen treten nicht auf.

Auf keinen Fall ist die Fibromyalgie aber eine eingebildete Krankheit. Experten sprechen von einer funktionellen Störung: Die Körperstrukturen scheinen gesund, aber sie spielen offenbar nicht optimal zusammen – sie "funktionieren" sozusagen nicht richtig.

Wissenschaftler fanden Hinweise, dass Fibromyalgie-Patienten Schmerzen und Stress offenbar anders verarbeiten als Gesunde. Noch ist allerdings unklar, ob es sich dabei um einen Auslöser oder eine Folge der Krankheit handelt.

Wichtig zu wissen: Selbst wenn die Fibromyalgie jahrelang besteht, werden die Muskeln, Gelenke und Bänder nicht geschädigt. Die chronisch kranken Patienten sind später nicht etwa an den Rollstuhl gebunden und haben auch keine kürzere durchschnittliche Lebenserwartung.

Wie sieht die Therapie bei Fibromyalgie aus?

Fibromyalgie ist nicht heilbar. Doch es gibt Therapiemöglichkeiten. Welche Behandlung im Einzelfall geeignet ist, sollte mit dem Arzt oder Therapeuten besprochen werden. Die Auswahl und das Vorgehen richten sich unter anderem nach dem Schweregrad der Krankheit. Experten empfehlen vor allem solche Therapien, die sich nachweislich als wirksam erwiesen haben, die möglichst wenige Nebenwirkungen verursachen – und die den Patienten zur aktiven Mitarbeit anregen. Ein Beispiel ist regelmäßiges Ausdauertraining, das sich bei vielen Fibromyalgie-Patienten bewährt hat, und das Patienten auch langfristig selbst anwenden können.

Bei schweren Formen von FMS werden oft verschiedene Therapieformen kombiniert – zum Beispiel körperliches Training mit Entspannungs- oder Verhaltenstherapie. Genaueres zu den Behandlungsmöglichkeiten lesen Sie im Kapitel Therapie.

Die individuell passende Behandlung hilft vielen Patienten, besser mit ihren Beschwerden zu leben. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen über Selbsthilfegruppen kann gut tun (siehe Kapitel Adressen).

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

Patienten mit Fibromyalgie berichten über Schmerzen an mehreren Stellen des Körpers – typischerweise im Nacken oder im Rücken, im Kreuz und im Brustkorb oder im Bauch sowie an Armen und Beinen. Diese Schmerzen treten mindestens drei Monate lang auf und sind an den meisten Tagen der Woche vorhanden.

Die chronischen Muskel- und Gliederschmerzen sind meist von Müdigkeit, Ein- und Durchschlafstörungen und Schwellungsgefühlen begleitet (sogenannte Kernsymptome).

Hinzu können viele weitere körperliche Symptome kommen, zum Beispiel Magen-Darm-Probleme (Reizmagen, Reizdarm), ein ständiger Harndrang (Reizblase) sowie Herz- oder Atembeschwerden, für die der Arzt keine organische Ursache findet. Manche Patienten berichten außerdem über vermehrtes Frieren oder Schwitzen sowie Kältegefühle in Händen und Füßen. Oft besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen, Lärm oder Licht.

Viele Fibromyalgie-Patienten leiden zudem unter psychischen Symptomen wie depressiven Verstimmungen, Ängsten, Antriebslosigkeit oder innerer Unruhe.

Leichte und schwere Formen

Verspüren Patienten neben chronischen Muskel- und Gelenkschmerzen und den Kernsymptomen keine oder allenfalls wenige Symptome und kommen sie mit ihren Beschwerden gut zurecht, handelt es sich um eine leichte Form des Fibromyalgiesyndroms.

Sind die Schmerzen ausgeprägt und weitere Beschwerden zahlreich, so dass sie den Alltag deutlich beeinträchtigen, sprechen Mediziner von einer (sehr) schweren Form von FMS.

Die Beschwerden müssen nicht immer gleich stark in Erscheinung treten. Äußere Einflüsse – wie starker Stress – können Symptome verstärken.

Achtung: Die genannten Beschwerden können auch andere Ursache haben, deshalb sollten sie vom Arzt untersucht werden. Nicht immer ist eine Fibromyalgie der Auslöser.

Wissenschaftler, Ärzte und Psychologen versuchen seit Jahrzehnten herauszufinden, warum einige Menschen an einer Fibromyalgie erkranken. Je nach Fachrichtung konzentrieren sie sich auf mögliche körperliche, psychische und/oder soziale Ursachen. Mittlerweile sind sich Experten weitgehend einig, dass es keine einzelne, nur für die Fibromyalgie zutreffende Ursache gibt – sehr wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen, zum Beispiel eine gewisse Veranlagung sowie körperliche und seelische Auslöser.

Gehäuft in Familien

Wissenschaftler stellten fest, dass chronische Muskel- und Gliederschmerzen gehäuft in Familien auftreten. Ob dies genetische Ursachen hat oder ob die Kinder von ihren Eltern bestimmte Verhaltensweisen übernehmen, die eine Fibromyalgie hervorrufen können, oder beides zusammenspielt, ist bislang noch nicht geklärt.

Welche Rolle spielt die Schmerzverarbeitung?

Forscher stellen fest, dass Fibromyalgie-Kranke Schmerzen im Gehirn offenbar anders verarbeiten als Gesunde. Auch der Umgang mit Stress – die Stressregulation über Hormone – unterscheidet sich bei Betroffenen und Gesunden. Noch ist unklar, ob es sich dabei um eine Ursache oder eine Folge des FMS handelt.

Gibt es Risikofaktoren?

Manche Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Fibromyalgie zu erkranken:

  • Dauerhafte körperliche oder psychische Überlastung, ständiger Stress
  • Sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt

Erster Ansprechpartner ist oft der Hausarzt. Er kann zu einem Spezialisten überweisen, wenn es sinnvoll erscheint – zum Beispiel, wenn andere mögliche Krankheitsursachen ausgeschlossen werden müssen wie rheumatische Krankheiten, orthopädische Probleme oder psychische Leiden.

Der Arzt wird sich zunächst ausführlich nach den Beschwerden erkundigen: An welchen Körperstellen treten sie auf? Eventuell kann sie der Betroffene der Übersichtlichkeit halber in eine vorgefertigte Skizze eintragen. Von Interesse ist auch, wie stark die gesundheitlichen Probleme den Alltag beeinträchtigen und welche körperlichen und psychischen Belastungen als mögliche Auslöser infrage kommen. Der Arzt wird außerdem nach früheren oder aktuellen Krankheiten sowie der Einnahme von Medikamenten fragen.

Körperliche Untersuchung

An das Gespräch schließt sich in der Regel eine körperliche Untersuchung an. Oft prüft der Arzt die Schmerzempfindlichkeit ganz gezielt an bestimmten Körperstellen. Dafür drückt er mit den Fingern auf 18 definierte Punkte (Tender-Points = Druckpunkte), die sich im Bereich der Muskeln und an den Ansätzen beziehungsweise an den Übergängen der Sehnen befinden.

Laboruntersuchungen

Fibromyalgie ist nicht durch Laboruntersuchungen nachweisbar. Die Laborwerte sind in der Regel unauffällig.

Eine Blutuntersuchung kann trotzdem sinnvoll sein – um anderen möglichen Auslösern der Beschwerden auf die Spur zu kommen.

  • Ein Verdacht auf Muskelerkrankungen erhärtet sich eventuell durch die Bestimmung eines bestimmten Muskel-Enzyms im Blut, der sogenannten Kreatininkinase.
  • Ein chronischer Kalzium-Überschuss kann auch zu Gelenkbeschwerden und Knochenschmerzen führen, daher sollte die Menge des Kalziums im Blutserum bestimmt werden.
  • Um eine Funktionsstörung der Schilddrüse ausschließen zu können, wird die Konzentration eines bestimmten Hormons im Blut gemessen: Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse ist die Menge des Thyreoidea-stimulierenden Hormons (TSH) in der Regel erhöht, die Folge können Muskelschwäche, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme sein.

Manchmal sind weitere Untersuchungen nötig, wenn der Verdacht auf andere Krankheitsursachen besteht.

Sprechen die Beschwerden für eine Fibromyalgie und sind andere Ursachen sicher ausgeschlossen, ist es nicht sinnvoll, weitere Untersuchungen vorzunehmen.

Obwohl es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt, bleiben die Symptome der Fibromyalgie meist bestehen – die Patienten können jedoch lernen, besser mit ihrer Krankheit zu leben.

Zur Therapie eignen sich vor allem Verfahren, die eine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung zeigen, die möglichst wenige Nebenwirkungen haben, und bei denen Patienten selbst aktiv werden können.

Wie sich die Behandlung im Einzelfall idealerweise zusammensetzt, hängt unter anderem von der Schwere der Krankheit, individuellen Vorlieben und Begleiterkrankungen ab. Der Arzt oder Therapeut wird gemeinsam mit dem Patienten die passende Therapie auswählen, über mögliche Vor- und Nachteile sprechen – und in sinnvollen Abständen prüfen, ob die Behandlung anschlägt.

Ob eine ambulante oder (teil-)stationäre Maßnahme geeigneter erscheint, sollte ebenfalls individuell entschieden werden.

Achtung: Die Krankenkassen zahlen nicht für alle infrage kommenden Therapieverfahren. Deshalb vorab klären, ob die Kosten übernommen werden können, oder ob zumindest ein Zuschuss möglich ist.

Was bedeutet "multimodale Therapie"?

Leidet die Betroffene unter einem schweren Verlauf empfiehlt der Arzt oder Therapeut eventuell eine Kombination abgestimmter Therapieverfahren – wie Entspannungsübungen plus Verhaltenstherapien. Experten sprechen dann von einer multimodalen Therapie. Multimodale Therapien bieten zum Beispiel Schmerzkliniken, psychosomatische Kliniken und Reha-Kliniken mit Schwerpunkt Psychosomatik an, dort gibt es in der Regel auch Abteilungen mit dem Schwerpunkt chronischer Schmerz.

Patienten-Schulung

Empfehlenswert sind Patientenschulungen. Sie stehen oft am Beginn der Therapie. In kleinen Gruppen können sich Betroffene rundum über die Fibromyalgie informieren. Dabei berichten Ärzte und Therapeuten über das Krankheitsbild, den Verlauf, die Ursachen, die Möglichkeiten der Diagnostik, die verschiedenen Therapieformen und die Schmerzverarbeitung des Körpers. Eine solche Patientenschulung bieten niedergelassene Ärzte und Psychologen an, aber auch psychosomatische Kliniken, Reha-Kliniken und Selbsthilfeverbände.

Herz-Kreislauf-Training

Die Wirksamkeit des Ausdauertrainings ist bei Fibromyalgie sehr gut belegt, viele Patienten berichten über positive Effekte. Sportarten wie (Nordic-)Walking, Radfahren oder Schwimmen, aber auch schon einfaches Spazierengehen eignen sich besonders gut, das Herz-Kreislauf-System auf Trab zu bringen. Das individuell passende Pensum sollte vor dem Start unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden. Empfehlenswert ist es, langsam anzufangen und sich auf ein 30 bis 40 Minuten langes Training zwei- bis dreimal pro Woche zu steigern.

Funktionstraining

Viele Betroffene profitieren auch von sogenanntem Funktionstraining – dabei handelt es sich um Trockengymnastik und Wassergymnastik, die in Gruppen unter fachkundiger Anleitung von Krankengymnasten und Physiotherapeuten stattfindet.

Meditative Bewegungstherapien

Langsame Bewegungen wie bei Qigong, Tai-Chi oder Yoga können helfen, wieder Lebensenergie zu sammeln und Schmerzen zu lindern.

Psychologische Therapien/Psychotherapien

Vielen Fibromyalgie-Patienten hilft eine sogenannte kognitive Verhaltenstherapie, bei der sie lernen, mit ihrer Krankheit und mit Stress besser umzugehen, ungünstiges Verhalten zu erkennen und zu ändern (zum Beispiel die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen und für regelmäßige Erholung zu sorgen). Studien zeigen auch, dass die Teilnahme an Schmerzbewältigungsgruppen kurz- und langfristig erfolgreich ist.

Auch Entspannungsübungen wie geleitete Imagination, hypnotherapeutische Entspannung, autogenes Training und progressive Muskelrelaxation nach Jacobson helfen vielen Patienten, mit Stress besser umzugehen. Die Betroffenen können die Methoden in Kursen lernen und später selbst anwenden. Die gesprochenen und teilweise mit Musik unterlegten Texte gibt es zum Beispiel als CDs oder im MP3-Format.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Manche Patienten profitieren von warmen Thermalbädern oder dem zeitlich begrenzten Einsatz von Akupunktur. Betroffene machen unter Umständen auch gute Erfahrungen mit therapeutischem Schreiben. Indem sie notieren, wie es ihnen geht und was sie im Alltag belastet, schaffen sie eine gewisse Distanz zu ihren Problemen und gewinnen einen besseren Überblick über mögliche Einflussfaktoren.

Therapie mit Medikamenten

Ob eine Therapie mit Medikamenten sinnvoll erscheint, sollte mit dem Arzt besprochen werden. Leidet ein Betroffener zum Beispiel zusätzlich an einer Depression, sind Medikamente unter Umständen unverzichtbar. Auf jeden Fall sollte der Arzt ausführlich über erhoffte Vorteile sowie mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufklären.

Verschiedene Wirkstoffe kommen bei FMS infrage

Antidepressiva in niedriger Dosierung werden beim Fibromyalgie-Syndrom vor allem eingesetzt, um die Schmerzen zu lindern sowie die Müdigkeit, Schlaf und Lebensqualität zu verbessern. Es gibt verschiedene Klassen von Antidepressiva. Für die Therapie von Fibromyalgie-Patienten wird in erster Linie der zeitlich begrenzte Einsatz des trizyklischen Antidepressivums Amitriptylin empfohlen.

Eine mögliche Alternative ist der Wirkstoff Duloxetin, wenn die Patienten zusätzlich unter depressiven Störungen und/oder einer generalisierten Angststörung leiden. Er erhöht die Konzentration der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin.

Auch für den Wirkstoff Pregabalin weisen Studien nach, dass er nicht nur bei Nervenschmerzen und epileptischen Anfällen, sondern auch bei Fibromyalgie helfen kann.

Im Zweifel nachfragen

Patienten sollten sich nicht scheuen, ihren Arzt oder Therapeuten gezielt danach zu fragen, welche Wirksamkeitsnachweise es für ein vorgeschlagenes Therapieverfahren gibt.

Bestimmte entzündungshemmde Schmerzmittel – sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) – kommen zwar häufig bei Rheuma oder Arthrose zum Einsatz. Bei Fibromyalgie fehlen jedoch Wirksamkeitsnachweise. Deshalb empfehlen Experten diese Arzneien nicht bei FMS.

Auch für die Wirkung muskelentspannender Mittel (Muskelrelaxantien) bei FMS gibt es keine ausreichenden Belege.

Experten raten außerdem davon ab, örtliche Betäubungsmittel oder entzündungshemmende Mittel in die schmerzenden Körperstellen spritzen zu lassen oder eine sogenannte Quadrantenoperation vorzunehmen.

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Dr. Kathrin Bernardy ist Psychologische Psychotherapeutin und forscht seit vielen Jahren zum Thema Fibromyalgie und chronischer Schmerz. Sie war bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin und klinisch tätige Psychologin am Universitäts-Klinikum des Saarlandes in Homburg und bei den Mediclin Bliestal Kliniken in Blieskastel. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sich Dr. Bernardy mit dem Thema, wie Fibromyalgie-Patienten ihre Beziehungen gestalten. Von 2006 bis 2008 arbeitete sie beim Leitlinienprojekt "Diagnostik und Therapie des Fibromyalgie-Syndroms" mit, das im Juni 2008 veröffentlicht wurde, auch bei der Aktulaisierung 2012 war sie aktiv beteiligt.

Seit 2011 ist sie Leitende Psychologin der Abteilung für Schmerzmedizin im BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil an der Ruhr-Uni-Bochum.

Quelle:
Leitlinie "Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms", 04/ 2012, Herausgeber: Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS)
online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/041-004.html
(Abgerufen im November 2013)

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