Hashimoto-Thyreoiditis: Entzündete Schilddrüse

"Hashimoto", wie Betroffene die Krankheit oft nennen, ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Symptome, Diagnose und was Sie über die Therapie wissen sollten

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von apotheken-umschau.de, aktualisiert am 15.05.2018

Hashimoto – kurz zusammengefasst

  • Es handelt sich um eine chronisch anhaltende Entzündung der Schilddrüse, die durch das körpereigene Immunsystem hervorgerufen wird
  • Hashimoto geht oft mit anderen Autoimmunkrankheiten einher, etwa Typ-1-Diabetes
  • Die Symptome sind sehr vielfältig, denn Schilddrüsenhormone beeinflussen viele Körperfunktionen. Außerdem kann es bei Hashimoto zu Anzeichen einer Über- und Unterfunktion des Organs kommen
  • Der Arzt erkennt die Krankheit normalerweise anhand von Bluttests und einer Ultraschalluntersuchung
  • Die Therapie besteht im Regelfall darin, die fehlenden Hormone in Form von L-Thyroxin zu ersetzen, um so die Schilddrüsenfunktion zu normalisieren und die Symptome zu lindern

Was ist eine Hashimoto-Thyreoiditis?

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis (auch chronische lymphozytäre Thyreoiditis genannt) kommt es zu einer anhaltenden Entzündung der Schilddrüse. Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, das sich unterhalb des Kehlkopfes an die Luftröhre schmiegt. Sie produziert lebenswichtige Schilddrüsenhormone, die Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum und Psyche beeinflussen.

Die Krankheit hat ihre Ursache im körpereigenen Abwehrsystem. Es greift "irrtümlich" das Gewebe der Schilddrüse an und schädigt es. So entsteht die chronische Schilddrüsenentzündung (chronische Thyreoiditis). Weil das eigene Immunsystem beteiligt ist, heißt sie auch Autoimmunthyreoiditis. Die Krankheit führt letztlich zur Schilddrüsenunterfunktion, also einem Mangel an Schilddrüsen-Hormonen. Meistens erkranken Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. Bei Frauen fällt der Erkrankungsbeginn oft mit den Wechseljahren zusammen. Dann wird die Schilddrüsenentzündung leicht übersehen, weil die Symptome lange als "Wechseljahrsbeschwerden" fehlgedeutet werden.

Ihren exotischen Namen verdankt die Krankheit ihrem Entdecker, dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto.

Was sind die Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis?

Die Hashimoto-Thyreoiditis gehört zu den sogenannten Autoimmunkrankheiten. Sie entstehen durch einen Fehler der Körperabwehr.

Normalerweise wird das Immunsystem immer dann aktiv, wenn schädliche Bakterien oder Viren in den Organismus gelangen und bekämpft werden müssen. Der Körper bildet Antikörper gegen die Eindringlinge, um sie unschädlich zu machen. Das Abwehrsystem tritt außerdem in Aktion, wenn einzelne Körperzellen infiziert oder stark geschädigt sind, und deshalb beseitigt werden sollen.

Bei einer Autoimmunkrankheit attackiert der Organismus jedoch plötzlich gesundes körpereigenes Gewebe, im Falle der Hashimoto-Thyreoiditis das der Schilddrüse. Wie es zu diesem Fehler kommt, ist nicht genau bekannt. Experten vermuten, dass möglicherweise eine bakterielle oder virale Infektion die fatale Autoimmunreaktion in Gang setzt. Viele Fragen sind aber noch offen.

Sicher ist, dass eine gewisse Neigung zur Hashimoto-Thyreoiditis bereits in den Genen steckt. Verwandte von Menschen mit der Schilddrüsenkrankheit sind häufiger betroffen als der Bevölkerungsdurchschnitt. Die Störung wird aber nicht direkt "weitervererbt".

Große Mengen Jod können die Krankheit offenbar verschlechtern oder vorzeitig zum Ausbruch bringen, wenn bereits eine entsprechende Veranlagung besteht. Patienten, die an der Schilddrüsenentzündung leiden, oder nahe Verwandte mit Thyreoiditis haben, sollten sich deshalb am besten vom Arzt oder Apotheker beraten lassen, bevor sie zu zusätzlichem Jod in Form von Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Der normale Jodgehalt in der täglichen Nahrung stellt laut Experten kein Problem dar.

Eine Hashimoto-Thyreoiditis tritt oft gemeinsam mit anderen Autoimmunkrankheiten auf. Beispiele sind die Weißfleckenkrankheit (Vitiligo), Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) und Diabetes mellitus Typ 1 (Zuckerkrankheit). Wer an dieser Stoffwechselstörung leidet, sollte bei entsprechenden Symptomen unbedingt daran denken, auch die Schilddrüse überprüfen zu lassen. Das gilt besonders, wenn der Blutzucker häufig in Richtung Unterzucker entgleist.

Verlaufsformen der Hashimoto-Thyreoiditis

Atrophe Form: Hier schwinden die Zellen der Schilddrüse. Das Organ schrumpft. In Deutschland leidet die Mehrheit der Patienten an dieser Variante der Krankheit.

Hypertrophe Form: Bei dieser – hierzulande selteneren – Form vergrößert sich die Schilddrüse, ein Kropf (eine Struma) entsteht.

Die Krankheit verläuft oft lange ohne Beschwerden, da der Körper die Hormonspiegel noch eine Weile aufrechterhalten kann. Werden die Hormonspeicher der Schilddrüse durch die Entzündung angegriffen, dann können vorübergehend ungewöhnlich große Mengen Schilddrüsenhormone ins Blut gelangen und Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion auslösen. Im weiteren Verlauf wird das Gewebe des Organs immer mehr geschädigt, sodass es allmählich funktionsuntüchtig wird. Der Spiegel an Schilddrüsenhormonen sinkt ab. Beschwerden der Schilddrüsenunterfunktion stellen sich ein. Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine der häufigsten Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion im Erwachsenenalter und nicht heilbar.

Beratende Expertin

Frau Professor Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger ist Internistin und Endokrinologin. 1989 habilitierte sie sich im Fach "Innere Medizin". 1995 bekam sie die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" durch den Minister für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen verliehen. Von 2002 bis 2016 war Sie als Chefärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Angiologie des Klinikums Bogenhausen (Städtisches Klinikum München GmbH) tätig. Seit 01.07.2016 leitet sie als ärztliche Direktorin das Zentrum / Innere Medizin / Fünf Höfe in München.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) liegt am Hals unterhalb des Kehlkopfes. Sie hat in etwa die Form eines Schmetterlings. Beim Schlucken ist sie meistens ganz gut zu tasten, denn dabei bewegt sie sich mit dem Kehlkopf auf und ab.

Bei der atrophen Form der Hashimoto-Thyreoiditis wird die Schilddrüse allmählich kleiner, bei der selteneren hypertrophen Form dagegen vergrößert sich das Organ. Ein Kropf (medizinisch: Struma) entsteht. Er kann tastbar oder sichtbar werden. Schluckbeschwerden oder ein Druck- und Engegefühl am Hals sind mögliche Symptome.

Oft macht die Schilddrüsenentzündung lange gar keine Beschwerden, weil das Organ noch ausreichend Hormone herstellen kann. Nicht selten wird sie bei einer ärztlichen Untersuchung zufällig entdeckt.

In manchen Fällen gibt die entzündete Schilddrüse zunächst immer wieder größere Mengen Schilddrüsenhormone ins Blut ab.

Das kann unter anderem folgende Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion verursachen:

  • Unruhe und Nervosität
  • Herzklopfen
  • Den Betroffenen ist schnell zu warm
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen
  • Verdauungsprobleme
  • Muskelschwäche

Im weiteren Verlauf der Erkrankung gelingt es der Schilddrüse immer weniger gut, den Körper mit ausreichend Schilddrüsenhormonen zu versorgen. Allmählich versiegt die Hormonproduktion völlig.

Symptome der Unterfunktion stellen sich ein. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Gewichtszunahme trotz normaler Nahrungszufuhr
  • Trockenes, strohiges Haar, Haarausfall
  • Niedriger Puls
  • Trockene Haut
  • Schwellungen im Gesicht (Augenlider), an Armen und Beinen
  • Die Betroffenen frieren schnell
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen
  • Muskelschwäche, Leistungsminderung

Die Hashimoto-Thyreoiditis geht oft mit anderen Autoimmunkrankheiten einher, die ihrerseits Beschwerden verursachen können. Die Schilddrüsenkrankheit wird außerdem mit einem unerfüllten Kinderwunsch in Verbindung gebracht, da sie sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken kann.

Kann Hashimoto in Schüben verlaufen?

Immer wieder berichten Patienten, dass bestimmte Trigger die Beschwerden vorübergehend verschlimmern können – einen akuten Krankheitsschub auslösen können. Viele Autoimmunkrankheiten können in Schüben verlaufen. Es gibt Phasen mit weniger Beschwerden und solche mit stärkeren Symptomen. Ein solcher Trigger kann beispielsweise Stress sein, eventuell auch eine Schwangerschaft – hier vor allem die ersten Monate nach der Entbindung.

Wichtig: Eine Hashimoto-Thyreoiditis kann – wie oben bereits erwähnt – verschiedenste Symptome hervorrufen, da die Schilddrüsenhormone zahlreiche Körperfunktionen beeinflussen. Hinzukommt, dass sich die Beschwerden einer Über- und Unterfunktion des Organs bisweilen überlappen können und auch vom Verlauf der Erkrankung abhängen. Eine sorgfältige Diagnostik ist daher unverzichtbar, um die entzündliche Krankheit sicher nachzuweisen.

Bei Frauen um die 50 wird die Krankheit besonders leicht übersehen. Sie befinden sich meist in den Wechseljahren, daher werden Symptome der Schilddrüsenentzündung wie Schwitzen, Antriebsschwäche oder Müdigkeit oft vorschnell den normalen Veränderungen im weiblichen Hormonhaushalt zugeschrieben und als "Wechseljahrsbeschwerden" verkannt. Bei typischen Beschwerden sollte daher immer auch an die Schilddrüse als möglichen Auslöser gedacht werden.

Der Arzt erkundigt sich vor allem nach Symptomen der Schilddrüsenüberfunktion und -unterfunktion. Auch bei der körperlichen Untersuchung achtet er besonders auf mögliche Anzeichen einer Hormonstörung.

Blutuntersuchungen: Schilddrüsen-Antikörper, TSH-Wert, Schilddrüsenhormone

Antikörper: Im Blut finden sich bei etwa 90 Prozent der Patienten Antikörper gegen ein Schilddrüsenenzym, das zur Hormonproduktion dient (Thyreoperoxidase-Antikörper, TPO-Antikörper, TPO-AK). Bei 70 Prozent der Betroffenen sind Antikörper gegen ein bestimmtes Schilddrüseneiweiß nachweisbar (Thyreoglobulin-Anitkörper, TgAK, TAK). Beides deutet auf die Hashimoto-Thyreoiditis hin. Die Antikörper können jedoch auch fehlen.

TSH-Wert: Einen ersten Anhaltspunkt für die aktuelle Hormonsituation im Körper liefert der TSH-Wert. TSH (Thyreoidea-Stimulierendes Hormon, Thyreotropin) ist ein Steuerhormon aus der Hirnanhangdrüse, das die Schilddrüse zu mehr Leistung antreibt. Sinken die Schilddrüsenhormonwerte, kurbelt der Körper die TSH-Produktion an. Ein erhöhter TSH-Wert deutet demnach auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hin. Bei Erwachsenen liegt der normale TSH-Wert im Blutserum zwischen 0,40 und 4,0 mU/L (milli-Units pro Liter).

Oft ist auch der Cholesterinwert, vor allem LDL-Cholesterin, erhöht und die Schilddrüsenhormonwerte liegen unter dem Normwert. Gemessen wird das sogenannte freie Thyroxin (fT4) und – eventuell auch – das freie Trijodthyronin (fT3). Letzteres bewegt sich aber trotz Unterfunktion häufig im normalen Bereich. Der TSH-Wert kann bereits erhöht sein, während die Hormonwerte noch im Normalbereich liegen. Er ist damit ein guter Marker für eine beginnende Unterfunktion.

Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse

Mit einer Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) überprüft der Arzt Struktur und Größe der Schilddrüse. Er sieht bei der Hashimoto-Thyreoiditis typischerweise Zeichen der Entzündung oder Organschädigung.

Manchmal wird der Arzt weitere Untersuchungen vornehmen, um andere Krankheiten auszuschließen – beispielsweise eine Szintigrafie der Schilddrüse oder die Entnahme einer Gewebeprobe aus dem Organ. Diese Verfahren sind jedoch nicht erforderlich, um die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis zu sichern.

Wichtig: Wenn eine Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt wird, können gleichzeitig weitere Autoimmunkrankheiten wie Typ-1-Diabetes oder eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) vorliegen.

L-Thyroxin

Wenn die kranke Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, können sie von außen zugeführt werden. Der Arzt verschreibt im Normalfall das Schilddrüsenhormon Levothyroxin (L-Thyroxin). Es entspricht dem körpereigenen Hormon Thyroxin, kurz: T4, und wird im Organismus teilweise zu T3 (Trijodthyronin) umgewandelt.

Meistens müssen die Patienten ein Leben lang L-Thyroxin anwenden. Sie nehmen die Tablette üblicherweise morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück, auf nüchternen Magen mit einem Glas Wasser ein. Mehr Infos zu diesem Medikament erfahren Sie hier: L-Thyroxin.

Bei korrekter Dosierung treten normalerweise keine Nebenwirkungen auf. Vor allem bei älteren Menschen oder Patienten mit Herzerkrankungen wird der Arzt zunächst eine eher niedrige Hormonmenge verordnen und sie langsam bis zur individuell passenden Dosis steigern. Regelmäßige Blutkontrollen sind bei einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen unerlässlich. Entscheidender Kontrollparameter ist der TSH-Wert. Er sollte im unteren Normbereich um 1,0 bis 1,5 mU/L liegen. In der Regel sind auch (halb-)jährliche Ultraschalluntersuchungen angezeigt.

Kommt der Patient gut mit der Therapie zurecht, sollte der Wechsel von einem Schilddrüsenhormon-Präparat auf ein anderes nach Möglichkeit vermieden werden. Denn obwohl der Wirkstoff dabei der gleiche bleibt, kann es trotzdem nötig werden, die Dosierung erneut anzupassen.

Besonders wichtig ist die optimale Therapie der Schilddrüsenunterfunktion in der Schwangerschaft, denn sonst drohen Entwicklungsstörungen beim Kind.

Hormontabletten beseitigen den Mangel an Schilddrüsenhormonen. Die zugrunde liegende Autoimmunkrankheit beheben sie nicht. Manche Patienten fühlen sich nicht gesund, obwohl ihr Hormonhaushalt laut Laborbericht ausgeglichen ist. Wie ihre Beschwerden entstehen und was dagegen hilft, müssen Mediziner im Einzelfall herausfinden.

Gibt es in puncto Ernährung etwas zu beachten? Sind Nahrungsergänzungsmittel hilfreich?

Es gibt nach dem heutigen Stand der Wissenschaft keine spezielle Diät, die Menschen mit Hashimoto einhalten sollten oder die sich auf den Verlauf der Krankheit auswirkt. Da die Schilddrüsenentzündung allerdings mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) einhergehen kann, lohnt es sich unter Umständen, sich darauf testen zu lassen, wenn nach dem Essen glutenhaltiger Lebensmittel Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Blähungen auftreten.

Vielfach diskutiert wird auch, ob bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente Einfluss auf eine Hashimoto-Thyreoidits haben und sich deshalb die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt. Im Regelfall gilt: Das ist nicht nötig. Dennoch kann es im Einzelfall angebracht sein, beim Arzt testen zu lassen, ob ein Mangel an speziellen Mikronährstoffen vorliegt.

So deuten Studien darauf hin, dass sich ein Eisenmangel möglicherweise negativ auf die Funktion der Schilddrüse auswirkt. Es findet sich vornehmlich in Fleisch, aber unter anderem auch in Haferflocken und Hirse. Vor allem Frauen, Vegetarier und Veganer sollten dies deshalb beim Arzt ansprechen. Ebenso spielt das Spurenelement Selen eine Rolle im Schilddrüsenhormon-Stoffwechsel. Es kommt zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Reis, Brot und Getreide vor.

Ob eine hochdosierte Einnahme positive Effekte zeigt, ist bislang wissenschafllich nicht belegt. Zudem kann diese auch Nebenwirkungen haben, ebenso wie eine hochdosierte Gabe von Eisen. Einige Untersuchungen deuten darüber hinaus an, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln im Körper und Hashimoto besteht. Andere Studien kamen zu gegenteiligen Ergebnissen. Bevor Sie also zu einem Nahrungsergänzungsmittel greifen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt darüber!

Der Verzehr von Jod in der Nahrung gilt normalerweise als unbedenklich. Nur extrem hohe Mengen sollten Sie vermeiden. Bezüglich spezieller Lebensmittel, die sehr viel Jod enthalten können (z.B. Sushi), sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.

Quellen:

Böhm M, Hallek M, Schmiegel W (Hrsg): Innere Medizin, begr. von Classen M, Diehl
V, Kochsiek K, 6. Auflage, München Elsevier Urban & Fischer Verlag 2009

Herold, Gerd, e.a.: Innere Medizin, Gerd Herold, 2017

S2k-Leitlinie Erhöhter TSH-Wert in der Hausarztpraxis: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-046l_S2k_erhoehter_TSH_Wert_2017-04.pdf

Fachinformation L-Thyroxin

Van Zuuren EJ, Albusta AY, Fedorowicz Z, Carter B, Pijl H. Selenium supplementation for Hashimoto's thyroiditis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 6. Art. No.: CD010223