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Pfeiffersches Drüsenfieber

Dieser Text informiert in Einfacher Sprache zum Thema: Pfeiffersches Drüsenfieber.

23.09.2019

Was ist Pfeiffersches Drüsenfieber?

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine ansteckende Krankheit. Aber die Krankheit ist normalerweise nicht gefährlich. Sie wird durch Körperflüssigkeiten übertragen: Zum Beispiel durch den Speichel beim Küssen. Deshalb sagt man zum Pfeifferschen Drüsenfieber auch: Kuss-Krankheit. Pfeiffersches Drüsenfieber bekommen vor allem junge Menschen.

Was ist die Ursache für Pfeiffersches Drüsenfieber?

Ein Virus verursacht das Pfeiffersche Drüsenfieber. Das Virus heißt: Epstein-Barr Virus. Das Epstein-Barr Virus ist eine Form von Herpes.

Was passiert beim Pfeifferschen Drüsenfieber?

Das Virus gelangt über den Speichel in den Mund. Von dort gelangt das Virus in die Körperzellen und vermehrt sich. Über das Blut verteilen sich die Viren dann im Körper.

Sie greifen bestimmte Körperteile an:

  • Die Mandeln. Die Mandeln sind sehr weit hinten im Mund.
  • Die Lymphknoten. Lymphknoten sind an verschiedenen Stellen im Körper. In den Lymphknoten wird die Lymphe gereinigt. Die Lymphe ist ein Produkt aus dem Blut.
  • Die Milz. Die Milz ist ein Organ im Bauch. Sie filtert alte Blutzellen aus dem Blut.
  • Und manchmal auch weitere Organe.

Die Krankheit dauert häufig einige Wochen. Dann werden die Beschwerden weniger. Der Körper erholt sich. Nach etwa 2 Monaten sind die meisten Menschen wieder gesund.

Achtung: Das Virus bleibt für immer im Körper. Aber der Körper kann das Virus nun abwehren. Trotzdem kann die Krankheit wieder auftreten.

Woran können Sie Pfeiffersches Drüsenfieber erkennen?

Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber zeigen sich oft erst Wochen nach der Ansteckung. Die Beschwerden sind zunächst wie bei einer Erkältung:

  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • leichtes Fieber

Später kommen oft weitere Beschwerden hinzu. Typische Beschwerden sind dann zum Beispiel:

  • eine Mandelentzündung,
  • dicke Lymphknoten,
  • Müdigkeit
  • oder juckender Hautausschlag.

Die Beschwerden dauern oft einige Wochen.

Achtung: Menschen mit dieser Krankheit sind schon vor den Beschwerden ansteckend.

Wie kann man Pfeiffersches Drüsenfieber behandeln?

Bei Pfeifferschem Drüsenfieber helfen vor allem:

  • viel Ruhe,
  • viel Schlaf
  • und möglichst keine Anstrengung.

Medikamente können gegen die Schmerzen helfen.

Achtung: Sie möchten Medikamente nehmen? Dann sprechen Sie mit einem Arzt. Die Medikamente können nämlich Nebenwirkungen haben.

Ibuprofen und Paracetamol helfen zum Beispiel gegen:

  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Fieber

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie denken: Ich habe vielleicht Pfeiffersches Drüsenfieber? Dann gehen Sie zum Arzt. Der Arzt untersucht Sie und gibt Ihnen alle wichtigen Informationen.

Sie wollen noch mehr über das Pfeiffersche Drüsenfieber lesen? Mehr Informationen über das Pfeiffersche Drüsenfieber finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

Achtung: In diesem Text finden Sie nur allgemeine Informationen. Der Text ersetzt den Besuch beim Arzt nicht. Nur ein Arzt kann Ihnen genaue Informationen geben. Sie fühlen sich krank? Oder Sie haben Fragen zu einer Krankheit? Dann sollten Sie immer zum Arzt gehen.

Einfache Sprache Siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.