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Was ist Dubai-Schokolade?

Die sogenannte „Dubai-Schokolade“ ist eine Trendschokolade, die derzeit in den sozialen Medien wie etwa TikTok große Aufmerksamkeit erhält. Es handelt sich um eine gefüllte Schokolade, die wohl vor allem in Dubai vertrieben wird. Besonders macht die Schokolade ihre Füllung. Sie besteht aus einer Mischung aus Pistaziencreme und gebratenen Teigfäden („Kadayif“), wie sie auch in der Süßigkeit „Knafeh“ verwendet werden.

Knafeh als Schokolade

Eine besondere Zutat der Dubai-Schokolade ist der Fadenteig. Er wird auch in traditionellen levantinischen oder arabischen Desserts verwendet. Diese Teigfäden, Kadayif oder auch Engelshaar genannt, werden in Öl gebraten und lassen die Schokolade knuspern. Der Fadenteig hat in den jeweiligen Landesküchen eine lange Tradition und wird oft mit süßen Sirupen und Nüssen kombiniert serviert. Mitunter werden Süßspeisen daraus im Umfeld von Zuckerfest und Ramadan gegessen. Schon im 13. Jahrhundert gab es Berichte, dass Marktinspekteure in Damaskus nachts im Ramadan die Qualität von Knafeh überprüft haben sollen.

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In der Dubai-Schokolade sorgen die Teigfäden für eine besondere Struktur, die sie von anderen Schokoladensorten abhebt. Die Kombination von Fadenteig und Pistazien-Füllung lässt die Schokolade auch beim Aufbrechen besonders aussehen. Nicht zuletzt deshalb sieht man sie derzeit wohl besonders häufig auf Social Media wie Tiktok. Dort finden sich auch verschiedenste Rezepte für die Schokolade.

Ist Dubai-Schokolade gesünder als normale Schokolade?

Ob Dubai-Schokolade gesünder ist als normale Schokolade, lässt sich nicht pauschal beantworten. Pistaziencreme kann prinzipiell gesunde Fette und Proteine enthalten. Allerdings sind die enthaltenen Teigfäden in Öl gebraten und eher ungesund. Insgesamt wird Dubai-Schokolade, je nach Rezept, tendenziell mehr Zucker und Fett enthalten als herkömmliche Schokolade. Eine sehr dunkle, weniger süße und weniger fettige ist da sicherlich gesünder.

Wer auf der Suche nach gesünderen Schokoladen-Optionen ist, sollte deshalb auf den Zucker- und Fettgehalt achten und gegebenenfalls zu Varianten mit höherem Kakaoanteil greifen. Die enthalten tendenziell weniger Zucker.


Quellen: