Beipackzettel von SALOFALK 250 mg magensaftresistente Tabletten
- PZN:
- 06164837
- Packungsgröße:
- 120 Stück (N2)
- Abgabeform:
- Rezeptpflichtig
- Darreichungsform:
- Tabletten, magensaftgeschützte

- Anbieter:
-
Dr. Falk Pharma GmbH
Freiburg
www.drfalkpharma.de
Sonstige Bestandteile
- Butylmethacrylat-Copolymer, basisches
- Calciumstearat (pflanzlich)
- Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
- Glycin
- Siliciumdioxid, hochdisperses
- Hypromellose
- Macrogol 6000
- Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1)
- Cellulose, mikrokristalline
- Natriumcarbonat
- Povidon K25
- Talkum
- Titandioxid
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In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "SALOFALK 250 mg magensaftresistente Tabletten" zu erfahren.

Abmessungen und Gewicht 1
Angaben zu Kerben
Der Wirkstoff hemmt Entzündungen. Er unterdrückt die Bildung von Botenstoffen, die im Körper maßgeblich bei der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind.
Symptomefinder
MedWatcher
- Colitis ulcerosa
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn, zur Behandlung akuter Schübe
Dosierung von SALOFALK 250 mg magensaftresistente Tabletten
Colitis ulcerosa, akuter Schub:
- Erwachsene
- Einzeldosis: 2-4 Tabletten
- Gesamtdosis: 3-mal täglich
- Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Zur Langzeitbehandlung und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa:
- Erwachsene
- Einzeldosis: 2 Tabletten
- Gesamtdosis: 3-mal täglich
- Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Morbus Crohn, akuter Schub:
- Erwachsene
- Einzeldosis: 2-6 Tabletten
- Gesamtdosis: 3-mal täglich
- Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung
Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.
Video: Tabletten schlucken - so geht's
Gegenanzeigen von SALOFALK 250 mg magensaftresistente Tabletten
Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Atemwegserkrankungen, wie:
- Asthma bronchiale
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Wichtige Hinweise zu SALOFALK 250 mg magensaftresistente Tabletten
Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Nebenwirkungen von SALOFALK 250 mg magensaftresistente Tabletten
Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?- Kopfschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Bauchschmerzen
- Durchfälle
- Blähungen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Anstieg der Leberwerte
- Erhöhter Wert der fettspaltenden Verdauungsenzyme (Lipasen)
- Erhöhte Werte eines Enzyms (Amylase)
- Erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen (Eosinophile)
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen
Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.
Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
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Mehr Infos zu Wechselwirkungen
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service
Bitte beachten Sie: Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf.
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