Baby und Familie

Dieser Artikel gibt den derzeitigen Wissenstand zum angegebenen Datum wieder. Er wird regelmäßig nach den neuesten Kenntnissen aktualisiert.

Viele Erwachsene in Deutschland sind bereits einmal gegen das neuartige Coronavirus SARS­-CoV-­2 geimpft, etliche sogar schon zweimal. Inzwischen gibt es für alle Menschen ab 18 Jahren, ein Impfangebot. Doch was ist mit den Kindern? Am 02. August 2021 beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, dass nun auch alle Kinder zwischen zwölf und siebzehn Jahren in Impfzentren und anderen Orten ein Angebot zur Corona-Impfung bekommen sollen. Wir haben hier für Sie alles Wissenswerte rund um die Impfung für Kinder zusammengetragen und erklären, warum eine allgemeine Empfehlung in dieser Frage nicht leicht zu treffen ist und dies eine sehr individuelle Entscheidung bleibt. Wenn in diesem Text von einer Impfung für Kinder die Rede ist, meint das eine Impfung ab zwölf Jahren. Bis jetzt gibt es keinen Impfstoff, der für jüngere Kinder zugelassen ist (siehe hierzu auch Abschnitt "Was ist mit Kindern unter 12?" dazu).

Bisherige Entwicklung der Impfung für Kinder

Seit dem 28. Mai ist der Impfstoff des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren von der europäischen Zulassungsbehörde EMA zugelassen. Seit dem 7. Juni, an dem die Impf-Priorisierung hierzulande aufgehoben wurde, dürfen sie sich gegen Corona impfen lassen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mitteilte. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.

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Für diese Kinder ist die Impfung besonders wichtig

Seit dem 10. Juni liegt die Empfehlung der STIKO zur Impfung von Kindern vor. Die Kommission empfahl die Impfung anfangs nur für Kinder mit Vorerkrankungen. Dazu zählen:

  • starkes Übergewicht (Adipositas)
  • Immunschwäche oder ein unterdrücktes Immunsystem, zum Beispiel durch Medikamente
  • bestimmte angeborene Herzfehler oder schwere Herzschwäche
  • Schwerer Lungenhochdruck
  • Chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion
  • chronische Nierenschwäche
  • chronische neurologische oder neuromuskuläre Krankheiten
  • bösartige Tumorerkrankungen
  • Trisomie 21
  • Syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung
  • schlecht eingestellter Diabetes mellitus

Eine Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung zeigt, dass etwa elf Prozent aller Jugendlichen in Deutschland in der fraglichen Altersgruppe mindestens eines dieser Risikomerkmale aufweisen. Außerdem wurde die Impfung Kindern empfohlen, in deren Umfeld Menschen leben, die stark gefährdet sind, einen schweren Covid-19-Verlauf zu bekommen und die sich nicht selbst impfen lassen können oder bei denen ein begründeter Verdacht besteht, dass die Impfung keine ausreichende Schutzwirkung entfalten kann. Das ist zum Beispiel bei einem stark geschwächten Immunsystem der Fall.

Dafür, dass die Empfehlung anfangs nur für diese Kindergruppen erfolgte, gab es mehrere Gründe. STIKO-Mitglied und Kinderarzt Professor Fred Zepp erklärte: "Es ist immer eine Risiko-Nutzen-Abwägung." An Kindern sei der Impfstoff bis dahin nur in einer relativ kurzen Zeit von drei Monaten geprüft worden, auch die Nachbeobachtungszeit reiche nicht aus, um wirklich alle Risiken ausschließen zu können. Mitte August 2021 verkündete die Stiko, dass sie die Impfung künftig für alle Kinder ab zwölf Jahren empfiehlt.

Impfung auch für Kinder ohne Vorkerkrankungen

Seit 16. August 2021 spricht sich die Stiko für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, "dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen", teilte das Gremium mit und berief sich auf einen Beschlussentwurf. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind möglich.

In den vergangenen Wochen wurde die Stiko immer wieder kritisiert, dass sie die Impfung nicht für alle Kinder über 12 empfehle. Dafür lagen laut Gremium aber noch nicht genügend zuverlässige Daten vor. "Auf der Grundlage neuer Überwachungsdaten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen, können mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe jetzt zuverlässiger quantifiziert und beurteilt werden", begründet die Stiko jetzt die geplante Anpassung.

Keine Impfung für Kinder bis 12 Jahre

Der Impfstoff ist bisher erst für Kinder ab 12 Jahren von der EMA zugelassen. Grundsätzlich, so Alexander Ehlers, Arzt und Fachanwalt für Medizinrecht, könnten Ärztinnen und Ärzte auch ohne EMA-Zulassung des Impfstoffs für Kinder und Jugendliche diese impfen und zwar "im Rahmen der Therapiefreiheit". Die Zulassung selbst sei die Vertriebsgenehmigung für den Hersteller. Allerdings seien Ärztinnen und Ärzte dann im rechtlichen Rahmen bei Komplikationen allein verantwortlich. Das gelte auch für die Impfung von Kindern unter zwölf Jahren. "Dann würde die Ärzte das volle Risiko treffen. Das würden sie nicht tun, denke ich, da fehlen die Daten", sagte Ehlers weiter.

Bei einer offiziell von einem Land empfohlenen Impfung greife bei möglichen Impfschäden teils die sogenannte Staatshaftung mit entsprechenden Entschädigungsansprüchen ans Land, erklärte Ehlers. Diese Landesempfehlung erfolge in der Regel auf Basis der STIKO-Empfehlung.

Kommt es bei Kindern ab 12 ohne Risikofaktoren nach einer Impfung zu Komplikationen, haftet seit Ende Juni der Staat: "Für gesundheitliche Schäden im Zusammenhang mit einer COVID-19 Impfung wird auch dann auf der Grundlage von § 60 IfSG eine staatliche Entschädigung geleistet, wenn diese nicht öffentlich von einer Landesbehörde empfohlen worden ist – d.h. in der Regel auch, wenn die Impfung nicht von der STIKO empfohlen ist. Dies umfasst z.B. die Einzelfallentscheidung bei der Impfung von Schwangeren oder Jugendlichen ohne Indikationsimpfempfehlung zwischen 12 und 17 Jahren", schreibt das Robert-Koch Institut auf seiner Homepage im FAQ-Bereich.

Studie: Corona-Impfung von Jugendlichen zu 90 Prozent effektiv

Die Biontech/Pfizer-Impfung senkt laut einer Studie das Risiko einer Infektion mit der Delta-Variante des Corona-Virus bei Jugendlichen um 90 Prozent. Sie schütze zudem zu 93 Prozent vor einer Erkrankung mit Symptomen bei dieser Virus-Variante, so eine Sprecherin der israelischen Krankenkasse Clalit. Gemeinsam mit Forschern von der Harvard-Universität (USA) habe man Daten von 94.354 zweifach geimpften Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgewertet. Diese seien mit Daten einer entsprechenden Anzahl ungeimpfter Jugendlicher verglichen worden. Die Ergebnisse sind im «New England Journal of Medicine» veröffentlicht worden. Die Daten wurden zwischen dem 8. Juni und dem 14. September 2021 erhoben, also während der vierten Corona-Welle in Israel, in der die Delta-Variante das Infektionsgeschehen dominierte.

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Muss ich mein Kind impfen lassen?

Zunächst die klare Antwort: Nein, es gibt keine Impfpflicht für Kinder. Die Impfentscheidung ist besonders bei Kindern eine höchst individuelle und hängt unter anderem von den oben genannten Faktoren ab.

Aber als Eltern steht man auch vor der Frage: Muss ich mein Kind impfen lassen, damit die Allgemeinheit davon profitiert oder würde nicht das flächendeckende Impfen von Erwachsenen ausreichen, um Nicht-Geimpfte, und damit auch Kinder, zu schützen? Man geht davon aus, dass diese sogenannte Herdenimmunität bei einer Durchimpfung der Bevölkerung von etwa 80 bis 85 Prozent greift.

Aber bei der Frage, wie man diese erreicht, gehen die Meinungen in der Fachwelt auseinander: "Da Kinder und Jugendliche etwa 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wäre es sehr schwierig, eine Herdenimmunität zu erreichen, ohne diese Gruppe miteinzubeziehen", sagt Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin in Bremen. STIKO-Mitglied und Münchener Professor für Kinderepidemiologie Rüdiger von Kries äußerte sich im RBB allerdings skeptisch: Herdenimmunität dürfe nicht das primäre Ziel für Impfungen von Kindern sein, sagte er. Man könne Herdenimmunität viel besser erreichen, wenn man sich um die Millionen Erwachsenen kümmere, die noch nicht geimpft seien.

Keine Impf-Pflicht für Kinder

Es werde definitiv keine verpflichtenden Impfungen geben – "auch nicht an Schulen oder Kindergärten", so Gesundheitsminister Spahn. Kanzlerin Merkel betonte: "Ein sicherer Schulbetrieb wird auch in Zukunft völlig unabhängig von der Frage sein, ob ein Kind geimpft ist oder ob ein Kind nicht geimpft ist." Für Kita- und Grundschulkinder gelte dies mangels zugelassenen Impfstoffs ohnehin. "Es soll auch kein indirekter Zwang entstehen." Dies gelte auch für den Urlaub. "Sowohl im europäischen Ausland als auch in Deutschland kann man auch, wenn man keine Impfung hat, Urlaub machen, weil die Testungen dann als Voraussetzungen für die Urlaubsangebote natürlich vollkommen ausreichen werden", sagte Merkel.

In Deutschland will bisher nur etwa die Hälfte der Familien ihre Kinder gegen das Coronavirus impfen lassen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" hervor. Demnach sind 51 Prozent der Befragten, bei denen Kinder im Haushalt leben, für eine Impfung des Nachwuchses, 40 Prozent der Erziehungsberechtigten lehnen hingegen die Schutzimpfung für ihre Kinder derzeit ab. Der Rest äußerte sich unentschieden.

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Jakob Maske, Kinderarzt und Pressesprecher des Berufsverbandes des Kinder- und Jugendärzte, spricht über die Empfehlung, Kinder ab zwölf impfen zu lassen.

Impfungen für jüngere Kinder

Und was ist mit den Jüngsten, unter zwölf? Andere führende Anbieter von Corona­-Schutz­impfungen haben das Tempo in der Forschung in diesem Bereich erhöht und be­reits Studien auf den Weg gebracht. Das US-Unternehmen Moderna hat seine TeenCOVE-Studie an Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren beendet und die Daten Anfang Juni bei den Zulassungsbehörden eingereicht. Außerdem hatte es bereit Mitte März mitgeteilt, seinen mRNA­-Impfstoff nun erstmals an Kindern im Alter von sechs Monaten bis zwölf Jahren zu testen. Auch Biontech/Pfizer führt derzeit eine Studie mit jüngeren Kindern durch.

Grundsätzlich fangen Studien mit Minderjähri­gen zunächst bei älteren Jugendlichen an. Sollte es keine Auffälligkeiten geben, werden die Studien nach und nach bis zu den Jüngsten ausgeweitet. Wann genau aber ein Impfstoff gegen das Corona­virus für jüngere Kinder zugelassen und verfügbar sein wird, ist unklar. Fred Zepp, Direktor des Zentrums für Kinder­ und Jugendmedizin der Universität Mainz und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO), rechnet "mit Impfstoffen für Kinder unter zwölf Jahren frühestens Ende des Jahres, eher Anfang nächsten Jahres."

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Impfstoffe für Erwachsene und Kinder unterschei­den sich hauptsächlich in der Dosis. Doch weniger Körpervolumen bedeutet nicht unbedingt eine ge­ringere Menge Impfstoff. "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – so kann man zum Beispiel nicht ein­fach die Dosis halbieren, wenn ein Kind geimpft werden soll", informiert das Paul­-Ehrlich-­Institut (PEI), das in Deutschland zuständig ist für Impf­stoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Ein gutes Beispiel ist die Grundimmu­nisierung bei Diphtherie und Tetanus. Hier wird Säuglingen und Kleinkin­dern sogar eine höhere Menge an Antigenen verabreicht als bei der späteren Auffrischung im Er­wachsenenalter, so das PEI. Die Präparate müssen – ähnlich wie bei Impfstoffen für Erwachsene – ein eigenes klinisches Prüfungs­programm durchlaufen, bis sie zu­ nächst von der Europäischen Arznei­mittelbehörde zugelassen und in der Folge durch die EU-­Kommission bestä­tigt werden können.

Doch die Entwicklung eines Vakzins für Kin­der und Jugendliche birgt ein Problem. "Impfstoffe werden generell in den Altersgruppen getes­tet, für die sie auch eingesetzt werden sollen", gibt das PEI an. Je jünger die Kinder sind, desto schwie­riger ist es, Studienteilnehmende zu finden. Eltern sorgen sich, ihr Neugeborenes zum Versuchskanin­chen zu machen. "Bei solchen Studien gibt es sehr strenge Richtlinien", sagt Prof. Dr. Hans-­Iko Hup­pertz. "Die Testzentren treten an die Eltern heran und klären sie umfassend auf."

Da das Vakzin zu dem Zeitpunkt schon bei älte­ren Kindern getestet worden sei, sei das Risiko ge­fährlicher Immunreaktionen äußerst gering, meint der pädiatrische Infektiologe. Dafür spreche auch, dass bei gesunden Kindern eine Infektion mit dem Coronavirus in den allermeisten Fällen nahezu symptomlos verlaufe.

Im Fall des Vektorimpfstoffs würden ausschließ­lich nicht vermehrungsfähige Viren verwendet. Bei der mRNA­-Variante würde die mRNA innerhalb von 24 Stunden im Körper abgebaut. Das Risiko, dass es bei der Impfung neben normalen Reaktio­nen wie Schwellungen an der Einstichstelle, Kopf­schmerzen, Fieber und Frostgefühl zu schwerwie­genden Nebenwirkungen kommen könnte, schätzt Huppertz als äußerst gering ein. Ob es zu Lang­zeitfolgen kommen könnte, lasse sich mangels Er­fahrungswerten zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sicher sagen.

Das Paul­-Ehrlich­-Institut beurteilt die Sicherheit der Vakzine und die Arbeit der zuständigen Behör­den: Impfstoffe würden nur für die Altersgruppen zugelassen, für die Daten zur Wirksamkeit und Si­cherheit aus klinischen Prüfungen vorliegen, heißt es. Die Zulassung würde dann durch eine so­ genannte Änderungsanzeige zur bestehen­den Zulassung auf Jüngere ausgedehnt.

Wie lange sollen Kinder nach der Impfung eine Sportpause machen?

Kinder im Alter ab zwölf Jahren und Teenager sollten in den Tagen nach einer Corona-Impfung auf Sport verzichten. Junge Leute sind nach dem Pieks für wenige Tage lieber vorsichtig mit starker körperlicher Aktivität, rät der Kinder- und Jugendmediziner Prof. Reinhard Berner vom Uniklinikum Dresden, der auf Infektionskrankheiten spezialisiert ist.

Eine konkrete Zahl an Pausentagen nennt der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach: Er empfiehlt "insbesondere den Jungs" nach der Corona-Impfung zehn Tage Sportverzicht – auch wenn das noch nicht verbindlich empfohlen werde. Bei Symptomen wie Brustschmerz oder Atemproblemen in den Tagen nach der Impfung sollte man den Arzt aussuchen.

Hintergrund ist, dass bei Impfungen in dieser Altersgruppe sehr selten Herzmuskelentzündungen als schwere Nebenwirkung auftreten. Dies wurde bei etwa 1 von 16.000 Jungs beobachtet, bei Mädchen trat die Entzündung seltener auf. Der Verzicht auf starke Belastung in den Tagen nach der Impfung soll dieses sehr geringe Risiko weiter senken. In der Mehrzahl der Fälle kamen Betroffene, die solch eine Herzmuskelentzündung hatten, laut dem Robert Koch-Institut (RKI) zwar ins Krankenhaus. Sie hätten aber unter der entsprechenden medizinischen Versorgung einen unkomplizierten Verlauf gehabt.

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