Gespräch: Der Arzt fragt nach möglichen Auslösern einer Trommelfell-Verletzung – beispielsweise einer Flugreise, einer lauten Explosion oder einem Tauchurlaub (siehe auch Kapitel Ursachen). Außerdem erkundigt er sich nach den aktuellen Beschwerden und der Krankengeschichte des Patienten.

Untersuchung: Die wichtigste Untersuchung zur Diagnose der Trommelfellverletzung ist der Blick in den Gehörgang mit Hilfe des Ohrenspiegels (Otoskop) und des Ohrmikroskops. In der beleuchteten Vergrößerung kann der HNO-Arzt Risse und Blutungen des Trommelfells üblicherweise gut erkennen.

Hörtests: Um herauszufinden, ob eine Hörminderung besteht und wie stark diese ist, greift der Arzt auf verschiedene Hörprüfungen zurück. Sie informieren über die Funktionstüchtigkeit von Mittel- und Innenohr.

Wurde die Trommelfell-Verletzung durch flüssiges Metall oder durch Gewalteinwirkung eines Gegenstands verursacht, kann eventuell eine Röntgen-Aufnahme sinnvoll sein, um Fremdkörper im Mittelohr sichtbar zu machen.