Baby und Familie

Die meisten Anfangsmilchprodukte versorgen Babys mit allem, was sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. 14 von 21 Pre- oder Anfangsnahrungen schneiden in einer Prüfung der Stiftung Warentest mit „gut“ ab. Sogar die günstigen Eigenmarken der Drogerien gehören zu den Besten im Test.

Teilweise befinden sich aber Schadstoffe in den Nahrungsmitteln für Säuglinge. Doch auch das ist erst mal kein Grund zur Sorge: Grenzwerte werden nicht überschritten. Und die Zeitschrift test (Ausgabe 9/2022) schreibt: „Schadstoffe lassen sich selbst bei sorgfältiger Herstellung nicht ganz vermeiden.“ Sie kommen teils in der Umwelt vor oder entstehen bei der Produktion.

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16 Produkte werden trotzdem mit einer Note „befriedigend“ in diesem Test-Aspekt „Schadstoffe“ bedacht, was aber bei den allermeisten Produkten nichts an deren gutem Gesamtergebnis ändert.

Trinkfertige Produkte verursachen zu viel Müll

Die Gründe für die Abwertung der Produkte mit einer Gesamtnote „befriedigend“ waren vielfältig: Bei den hydrolysierten Anfangsnahrungen – erkennbar am HA im Produktnamen – war es das Fehlen von (ausreichend) mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei den drei trinkfertigen Pre-Nahrungsprodukte für unterwegs bemängeln die Tester etwa auch das viel höhere Müllaufkommen.

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