Was ist eine Nikotin-Abhängigkeit?

Manche Menschen rauchen Zigaretten. Zigaretten bestehen aus den Blättern der Tabakpflanze. In Zigaretten sind viele giftige Stoffe, zum Bespiel Teer und Nikotin. Nikotin kann abhängig machen. Und Nikotin kann krank machen.

Eine Person raucht sehr viele Zigaretten? Und die Person kann nicht mehr ohne Zigaretten leben? Dann ist diese Person süchtig nach Nikotin. Das heißt: Nikotin-Abhängigkeit. Nikotin-Abhängigkeit ist eine Krankheit.

Was passiert bei einer Nikotin-Abhängigkeit?

Sie rauchen eine Zigarette? Dann kommt das Nikotin durch den Rauch in die Lunge. In der Lunge wird das Nikotin in das Blut weitergeleitet. So kommt das Nikotin in wenigen Sekunden in das Gehirn. Im Gehirn beeinflusst das Nikotin bestimmte Nervenzellen. Die Nervenzellen setzen dann chemische Stoffe frei. Dann passieren verschiedenen Dinge:

  • Sie fühlen sich wohler.
  • Ihre Aufmerksamkeit steigt.
  • Ihr Blutdruck steigt.
  • Ihr Puls wird schneller.

Sie rauchen am Tag viele Zigaretten? Dann kann das Nikotin Ihrem Körper schaden: Sie können dann bestimmte Krankheiten bekommen:

Auf dem Bild sehen Sie: Nikotin kann diese Krankheiten verursachen:

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Achtung: Sie rauchen? Und Sie sind schwanger? Das kann für das ungeborene Kind sehr gefährlich sein. Das Kind wird deshalb vielleicht zu früh geboren. Und das Kind wird deshalb vielleicht krank.

Woran können Sie eine Nikotin-Abhängigkeit erkennen?

Eine Nikotin-Abhängigkeit kann verschiedene Anzeichen haben. Anzeichen einer Abhängigkeit sind zum Beispiel:

  • Die Person hat einen starken Wunsch oder einen Zwang zu rauchen.
  • Die Person raucht nicht mehr? Dann hat die Person vielleicht Entzugserscheinungen.
  • Die Person raucht immer mehr Zigaretten.
  • Die Person vernachlässigt ihre Interessen für das Rauchen.

Eine Nikotin-Abhängigkeit kann verschiedene Beschwerden verursachen. Beschwerden sind zum Beispiel:

  • Leistungsschwäche: Sie fühlen sich öfter müde oder schwach.
  • Sie werden öfter krank.
  • Sie können nicht mehr so gut atmen.
  • Raucherhusten: Raucherhusten hat schleimigen Auswurf.
  • Ihre Brust fühlt sich eng an.
  • Sie haben kalte Hände und Füße.

Was können Sie gegen eine Nikotin-Abhängigkeit tun?

Sie glauben: Ich bin abhängig von Nikotin? Dann gehen Sie zum Hausarzt. Der Arzt untersucht Sie. Vielleicht schickt Ihr Hausarzt Sie zu einem Facharzt.

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören? Dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht helfen Ihnen diese Dinge:

  1. Entwöhnungsprogramme für Raucher. Entwöhnungsprogramme sind in einer Gruppe. Ein ausgebildeter Kursleiter leitet die Gruppe. Alle Teilnehmer wollen mit dem Rauchen aufhören. Dabei unterstützen sich die Teilnehmer.
  2. Ersatz für Nikotin. Es gibt verschiedene Ersatzprodukte. Die Produkte enthalten Nikotin. Es gibt zum Beispiel Pflaster, Sprays und Kaugummis. Sie verringern vielleicht die Entzugserscheinungen.
  3. Spezielle Wirkstoffe. Es gibt spezielle Wirkstoffe, zum Beispiel Bupropion. Ein Arzt muss diese Wirkstoffe verschreiben.
  4. Hypnose. Vielleicht hilft eine Hypnose-Therapie. Bei einer Hypnose werden Sie in einen entspannten Zustand gebracht. Eine Fachperson macht die Hypnose.

In diesem Video sehen Sie: So wirkt ein Rauchstopp auf Ihre Gesundheit.

Ein Leben ohne Zigaretten? Hier sehen Sie im direkten Vergleich, wie sich das auf Ihre Gesundheit auswirkt

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über Nikotin-Abhängigkeit lesen? Mehr Informationen über Nikotin-Abhängigkeit finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt sie aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

es siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.

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