Nackenschmerzen
Was sind Nackenschmerzen?
Der Nacken ist der hintere Teil des Halses. Im Nacken ist die Halswirbelsäule. Die Halswirbelsäule ist das obere Stück der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule ist aus Knochen. Die einzelnen Knochen heißen Wirbelkörper oder Wirbel. Im Nacken sind auch viele Muskeln und Nerven.
Der Nacken kann wehtun. Manchmal fühlt man Nackenschmerzen bis in die Schultern oder Arme. Der Nacken kann sich steif anfühlen. Und betroffene Personen können den Kopf schwer drehen.
Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat manchmal Nackenschmerzen. Die Nackenschmerzen können akut sein. Das bedeutet: Die Person hat erst seit kurzem Nackenschmerzen. Nackenschmerzen können auch chronisch sein. Das bedeutet: Die Person hat länger als 3 Monate Nackenschmerzen. Die Nackenschmerzen kommen immer wieder? Das nennt der Arzt: wiederkehrende oder rezidivierende Schmerzen.
Wann sollten Sie mit Nackenschmerzen zum Arzt gehen?
Nackenschmerzen sind nur sehr selten gefährlich. Manchmal sind Nackenschmerzen aber ein Zeichen für eine Krankheit. Oder die Nackenschmerzen sind ein Zeichen für einen Notfall. Dann müssen Sie immer zu einem Arzt gehen.
Sie haben Nackenschmerzen und zusätzlich auch andere Beschwerden wie zum Beispiel:
- Sie hatten einen Unfall. Und danach haben Sie Nackenschmerzen.
- Sie können den Kopf nicht mehr nach unten beugen. Das heißt auch: Genickstarre.
- Sie können das Wasserlassen oder den Stuhlgang nicht mehr kontrollieren.
- Sie haben auch Kopfschmerzen und Übelkeit. Ihnen ist schwindelig. Und Sie sind empfindlich bei Licht.
- Sie haben starke Schmerzen. Sie haben die Schmerzen bei Bewegungen. Und Sie haben die Schmerzen, wenn Sie sich nicht bewegen. Und die Schmerzen bleiben immer gleich stark.
- Sie verlieren Gewicht. Und Sie wissen nicht: Warum verliere ich Gewicht?
- Sie haben Fieber oder Schüttelfrost. Schüttelfrost heißt: Ihnen ist sehr kalt. Sie zittern am ganzen Körper.
- Sie können Ihren Arm oder Ihre Finger nicht mehr gut bewegen. Oder ein Teil Ihres Körpers ist gelähmt. Das heißt: Sie können das Körperteil nicht mehr bewegen.
- Ihre Hände oder Beine schlafen oft ein. Manche Körperteile kribbeln ständig.
- Sie haben Probleme mit dem Gleichgewicht.
Sie bemerken diese Anzeichen? Dann müssen Sie immer sofort mit einem Arzt sprechen. Der Arzt untersucht Sie. Und der Arzt kann Sie behandeln.
Welche Ursachen können Nackenschmerzen haben?
Ärzte teilen Nackenschmerzen oft in zwei große Gruppen ein:
- nicht-spezifische Nackenschmerzen
- spezifische Nackenschmerzen
Nicht-spezifische Nackenschmerzen
Die meisten Menschen haben nicht-spezifische Nackenschmerzen. Nicht-spezifisch bedeutet: Die Nackenschmerzen werden nicht von bestimmten Krankheiten verursacht. Gründe für nicht-spezifischen Nackenschmerzen sind vor allem die Muskeln
- im Rücken,
- im Nacken
- und in den Schultern.
Meist verursachen eine falsche Körperhaltung und eine Überlastung der Muskeln Nackenschmerzen. Sie arbeiten oft lange am Computer? Oder Sie schauen oft und lange auf Ihr Handy? Dann können die Muskeln im Nacken verspannen und hart werden. Und die Muskeln werden kürzer. Das kann sehr weh tun. Die Person hat Nackenschmerzen? Dann verändert die Person vielleicht die Körperhaltung. So möchte die Person die Schmerzen verringern. Aber die Körperhaltung ist trotzdem falsch. Dann können die Schmerzen noch stärker werden.
Auch psychische Probleme verursachen oft Nackenschmerzen. Sie haben viel Stress? Oder Sie haben oft Sorgen oder Angst? Dann können sich die Muskeln verspannen und verhärten. Verspannte Muskeln verursachen oft Schmerzen. Auch bei einer Depression verspannen sich die Muskeln oft.
Spezifische Nackenschmerzen
Bei spezifischen Nackenschmerzen ist eine Krankheit die Ursache der Nackenschmerzen. Bestimmte Krankheiten an der Wirbelsäule können Nackenschmerzen verursachen. Und Erkrankungen an anderen Organen können Nackenschmerzen verursachen. Mögliche Ursachen von Nackenschmerzen sind zum Beispiel:
- Schäden an der Halswirbelsäule. Teile der Wirbelsäule können zum Beispiel abnutzen. Zum Beispiel können die Knochen in der Halswirbelsäule abnutzen. Diese Knochen nennt man: Wirbelkörper. Die Wirbelkörper verändern manchmal auch ihre Form. Dann können die Wirbelkörper auf Nerven drücken. Oder sie engen das Rückenmark ein. Das kann Schmerzen verursachen.
- Arthrose. Arthrose ist eine Gelenk-Erkrankung. In der Wirbelsäule sind Gelenke. Die Gelenke heißen: Wirbelgelenke. Die Wirbelgelenke sind zwischen den Wirbeln. Bei einer Arthrose nutzt sich der Knorpel in diesen Gelenken ab. Das kann Schmerzen verursachen.
- Bandscheibenvorfall. Die Bandscheiben liegen wie Puffer zwischen den Wirbelkörpern. Die Bandscheiben dämpfen Stöße ab. Eine Bandscheibe hat außen einen festen Ring und innen einen weichen Kern. Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der Ring. Und der Kern drückt nach außen. Der Kern drückt dann vielleicht auf einen Nerv. Das tut oft sehr weh.
- Schleudertrauma. Ein Schleudertrauma ist eine Verletzung. Ein Auto fährt auf ein anderes Auto auf? Dann kann die Person im vorderen Auto ein Schleudertrauma bekommen. Die Person erwartet den Aufprall nicht. Der Kopf wird durch den Aufprall deshalb schnell nach vorne und nach hinten geworfen. Und die Halswirbelsäule wird sehr stark gestreckt.
- Herzkrankheiten. Auch manche Herzkrankheiten können Nackenschmerzen verursachen. Dazu gehören zum Beispiel die koronare Herzkrankheit und der Herzinfarkt. Bei diesen Krankheiten sind die Blutgefäße am Herzen sehr eng oder verstopft. Deshalb bekommt das Herz nicht genug Sauerstoff. Meist haben betroffene Personen Schmerzen in der Brust. Manchmal fühlen betroffene Personen die Schmerzen aber auch bis in den Nacken.
- Rheuma. Bei Rheuma entzünden sich verschiedene Stellen im Körper. Bei Rheuma entzünden sich zum Beispiel die Muskeln oder die Gelenke. Eine Form von Rheuma ist die Bechterew-Krankheit. Bei der Bechterew-Krankheit entzündet sich die Wirbelsäule.
Wie behandelt der Arzt Nackenschmerzen?
Sie haben Nackenschmerzen? Dann gehen Sie zum Arzt. Der Arzt untersucht Sie. Und der Arzt sucht die Ursache der Schmerzen. Dann kann der Arzt Ihnen sagen: Was können Sie gegen die Schmerzen tun? Mögliche Behandlungen sind zum Beispiel:
- Schmerzmittel. Verspannte Muskeln verursachen die Nackenschmerzen? Dann können Schmerzmittel vielleicht helfen. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten. Die Apotheker sagen Ihnen: Was müssen Sie bei der Anwendung beachten?
- Physiotherapie. Der Physiotherapeut bewegt die Gelenke und lockert die Muskeln. Er dehnt auch die Bänder und Sehnen. So kann der Physiotherapeut Verspannungen lösen. Der Therapeut zeigt auch bestimmte Übungen. Diese Übungen können Betroffene zu Hause machen.
- Medikamente gegen Entzündungen. Eine Entzündung verursacht die Nackenschmerzen? Dann verschreibt der Arzt Medikamente gegen die Entzündung.
- Psychotherapie. Eine Depression verursacht die Schmerzen? Dann kann eine Psychotherapie vielleicht helfen. Bei einer Psychotherapie sprechen Sie mit einem Therapeuten über Ihre Sorgen. Vielleicht verschreibt der Arzt auch Medikamente gegen Depressionen. Diese Medikamente heißen: Antidepressiva.
Was können Sie selbst gegen Nackenschmerzen tun?
Sie kennen die Ursache Ihrer Nackenschmerzen. Und Sie haben mit einem Arzt gesprochen. Dann können Sie verschiedene Dinge gegen die Nackenschmerzen tun:
- Wärme: Wärme entspannt die Muskeln. Der Bereich wird dann auch besser durchblutet. Das kann die Schmerzen verringern. Benutzen Sie zum Beispiel Rotlicht oder Wärmepflaster. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.
- Dehnen: Machen Sie leichte Dehnübungen. Ein Physiotherapeut erklärt Ihnen: So machen Sie die Übungen richtig.
- Falsche Haltung korrigieren: Ein Physiotherapeut erkennt eine falsche Körperhaltung. Der Physiotherapeut kann Ihnen zeigen: So verbessern Sie Ihre Körperhaltung.
- Weniger Stress: Sie haben viel Stress? Dann helfen manchmal Übungen zum Entspannen, zum Beispiel Yoga oder Meditation.
- Gesunder Arbeitsplatz: Sie sitzen bei der Arbeit lange vor dem Computer-Bildschirm? Dann achten Sie zum Beispiel auf einen ergonomischen Arbeitsplatz. Ergonomisch bedeutet: Etwas ist gut für den Körper. Es gibt zum Beispiel ergonomische Stühle. Die Stühle sind gut für die Körperhaltung. Machen Sie auch regelmäßig Pausen bei der Arbeit. Stehen Sie kurz auf und bewegen Sie sich.
- Schutz vor Kälte und Zugluft: Schützen Sie den Hals vor Zugluft. Zugluft ist ein kalter Wind. Halten Sie Ihren Hals und Nacken warm. Das ist besonders bei kaltem Wetter wichtig.
- Gut liegen: Wählen Sie eine gute Matratze. Und wählen Sie ein passendes Kissen. Der Nacken soll auf dem Kissen gerade sein.
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Achtung: In diesem Text finden Sie nur allgemeine Informationen. Die Texte ersetzen die Beratung durch den Arzt nicht. Nur ein Arzt kann Ihnen genaue Informationen geben. Sie fühlen sich krank? Oder Sie haben Fragen zu einer Krankheit? Dann sollten Sie immer mit Ihrem Arzt sprechen. Rufen Sie in der Arztpraxis an.
Diesen Text haben wir mithilfe der KI von SUMM AI übersetzt. KI ist die Abkürzung für: Künstliche Intelligenz. Eine KI ist ein besonderes Computerprogramm. Die KI von SUMM AI hat den Text übersetzt. Und die Redaktion der Apotheken Umschau hat den Text geprüft.



