Was ist eine COPD?

Eine COPD ist eine Erkrankung der Atemwege. COPD ist die Abkürzung für: Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Das bedeutet: Die Atemwege der betroffenen Personen verengen sich dauerhaft. Deshalb können betroffene Personen schlecht atmen. Eine COPD ist nicht heilbar. Aber Ärzte können eine COPD behandeln.

Was passiert bei einer COPD?

Info: Die Lunge

Die Lunge ist ein wichtiges Organ in der Brust. Wir brauchen die Lunge zum Atmen.

Die Lunge hat zwei Lungenflügel. In den Lungenflügeln sind die Bronchien. Die Bronchien verbinden die Luftröhre und die Lunge. Am Ende der Bronchien sind die Lungenbläschen. Zwischen den Lungenbläschen ist das Lungengewebe. Über die Bronchien und Lungenbläschen kommt die Atemluft in die Lunge. Die Lunge versorgt unser Blut mit Sauerstoff. Über das Blut wird der Sauerstoff in den Körper transportiert. Das Blut transportiert auch Kohlendioxid aus dem Körper zur Lunge. Das Kohlendioxid atmen wir über unsere Luftröhre aus.

Bei der COPD verengen sich die Atemwege dauerhaft. Dafür gibt es zwei Ursachen:

  • Bei der COPD entzünden sich die Bronchien dauerhaft. Durch die Entzündung verengen sich die Bronchien. Deshalb können betroffene Personen schlecht atmen.
  • COPD kann die Lungenbläschen angreifen. Die Lungenbläschen versorgen das Blut mit Sauerstoff. Bei einer COPD platzen die Wände der Lungenbläschen. Deshalb ist immer weniger Sauerstoff im Blut. Betroffene Personen leiden dann an Atemnot.

Woran können Sie eine COPD erkennen?

Eine COPD entwickelt sich langsam. Die COPD verschlechtert sich häufig durch Infekte der Atemwege. Infekte der Atemwege sind zum Beispiel eine Grippe oder eine Lungenentzündung.

Die wichtigsten Anzeichen für eine COPD sind:

  • Husten. Betroffene Personen müssen besonders morgens husten.
  • Auswurf. Betroffene Personen können den Schleim schwer abhusten.
  • Atemnot. Betroffene Personen haben besonders bei Belastung Atemnot. Belastungen können zum Beispiel Gartenarbeit oder Treppensteigen sein.
  • Atemgeräusche. Die Lunge betroffener Personen macht beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch.

Sie glauben: Ich habe eine COPD? Oder Sie haben Beschwerden? Dann gehen Sie zu einem Arzt. Der Arzt untersucht Sie und kann Ihnen helfen.

Was sind die Ursachen einer COPD?

Es gibt keinen bestimmten Auslöser für eine COPD. Aber bestimmte Dinge können das Risiko für eine COPD erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Rauchen. Raucher können eher an einer COPD erkranken. Auch Passivrauchen erhöht das Risiko für eine COPD. Passivrauchen bedeutet: Die Person raucht nicht selbst. Aber die Person atmet den Rauch von Rauchern ein.
  • Veranlagung. Manchen Menschen fehlt ein bestimmter körpereigener Stoff. Der Stoff fehlt? Dann baut der Körper Lungengewebe ab. Diese Menschen können eher eine COPD bekommen.
  • Umweltfaktoren. Bestimmte Umwelteinflüsse erhöhen das Risiko eine COPD zu bekommen. Umwelteinflüsse sind zum Beispiel Staub und bestimmte Gase.
  • Asthma. Sie rauchen und haben Asthma? Dann können Sie eher eine COPD bekommen.

Was können Sie gegen eine COPD tun?

Sie haben eine COPD? Dann können Sie die COPD bremsen. Sie können die COPD zum Beispiel mit diesen Maßnahmen bremsen:

  • Medikamente. Es gibt Medikamente gegen COPD. Die Medikamente verbessern die Beschwerden der COPD. Und die Medikamente können die COPD bremsen. Betroffene Personen inhalieren die Medikamente. Durch das Inhalieren weiten sich die Atemwege. Betroffene Personen können dann wieder besser atmen.
  • Bewegung. Gehen Sie zur Physiotherapie. Dort zeigt Ihnen der Physiotherapeut bestimmte Übungen. Mit den Übungen behalten Sie Ihre Kondition.
  • Impfungen. Lassen Sie sich gegen Pneumokokken impfen. Pneumokokken sind Bakterien. Pneumokokken verursachen eine Lungenentzündung. Und lassen Sie sich auch gegen Grippe impfen. Fragen Sie Ihren Arzt nach der Impfung.
  • Ernährung. Einige Personen nehmen während einer COPD ab. Die Personen haben dann weniger Muskeln. Eine ausgewogene Ernährung stärkt den Körper. Fragen Sie ihren Arzt nach einer Ernährungsberatung.
  • Reha und Schulungen. Sie können eine Reha bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Dort lernen Sie: So gehe ich mit meiner COPD um. Fragen Sie Ihren Arzt nach einer Reha.

Wie können sie COPD vermeiden?

Sie möchten eine COPD vermeiden? Dann rauchen Sie nicht. Sie haben Schwierigkeiten mit dem Rauchen aufzuhören? Dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann Ihnen helfen.

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über die COPD lesen? Mehr Informationen über die COPD finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

es siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.

-