Was ist Cayennepfeffer?

Cayennepfeffer ist ein Gewürz. Es besteht aus getrockneten und gemahlenen Chilis. Cayennepfeffer ist sehr scharf. Deshalb wird Cayennepfeffer oft auch beim Kochen benutzt.

Es gibt unterschiedliche Arten von Cayennepfeffer. Zwei Cayennepfeffer-Arten sind auch in der Medizin hilfreich. Die Fachwörter für diese beiden Arten sind: Capsicum frutescens und Capsicum anuum. Sie helfen zum Beispiel bei:

  • Muskelschmerzen
  • Verspannungen
  • Nervenschmerzen

Cayennepfeffer enthält verschiedene Scharfstoffe. Für den Einsatz als Medikament ist ein bestimmter Scharfstoff im Cayennepfeffer besonders wichtig. Dieser Scharfstoff heißt: Capsaicin.

Cayennepfeffer gibt es als Medikament in unterschiedlichen Formen. Mögliche Formen sind zum Beispiel:

  • Wärmepflaster
  • Salben
  • Cremes

Wie wirkt Cayennepfeffer?

Cayennepfeffer kann bei Muskelschmerzen und Verspannungen helfen. Und Cayennepfeffer kann auch bei Nervenschmerzen helfen. Im Cayennepfeffer ist nämlich der Scharfstoff Capsaicin. Capsaicin regt die Schmerz-Rezeptoren und die Wärme-Rezeptoren der Haut an. Deshalb wird die betroffene Hautstelle heiß, brennt und rötet sich. Dann leiten die Rezeptoren diese Information an das Gehirn weiter. Die Haut wird an der betroffenen Stelle dann stärker durchblutet. Deshalb lassen die Schmerzen nach. Die stärkere Durchblutung lockert auch verspannte Muskeln.

Die Wirkung von Cayennepfeffer beginnt sehr schnell: Die Haut wird sehr schnell rot, fängt an zu brennen und wird stärker durchblutet. Der Schmerz lässt erst etwas später nach.

Was müssen Sie bei der Anwendung von Cayennepfeffer beachten?

Bei der Anwendung von Cayennepfeffer müssen Sie einige Dinge beachten:

  • Cayennepfeffer darf nicht in die Nase gelangen.
  • Cayennepfeffer darf nicht in die Augen gelangen.
  • Waschen Sie nach der Anwendung gründlich Ihre Hände.
  • Benutzen Sie Cayennepfeffer nicht auf gereizter oder verletzter Haut.

Sie haben eine empfindliche Haut? Dann seien Sie vorsichtig. Probieren Sie das Medikament zuerst auf einer kleinen Hautstelle aus. Beobachten Sie dann: Wie reagiert die Haut?

Sie möchten Cayennepfeffer bei Nervenschmerzen anwenden? Dann sprechen Sie vorher unbedingt mit Ihrem Arzt. Das gilt vor allem für Diabetiker. Normalerweise findet die Behandlung dann nämlich bei einem Arzt statt.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Cayennepfeffer kann Nebenwirkungen haben. Nebenwirkungen bedeutet: Das Medikament kann unerwünschte Folgen haben. Die häufigste Nebenwirkung von Cayennepfeffer ist ein starkes Brennen auf der Haut. Hinweis: Alle Nebenwirkungen von Cayennepfeffer stehen auf dem Beipackzettel Ihres Medikaments. In diesem Text sind nicht alle Nebenwirkungen aufgelistet. Dieser Text ist nicht vollständig und ersetzt nicht den Beipackzettel oder den Besuch beim Arzt.

Wer sollte Cayennepfeffer nicht anwenden?

Manche Personen sollten Cayennepfeffer nicht anwenden. Zu diesen Personen gehören:

  • Kinder
  • Personen mit sehr empfindlicher Haut

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über Cayennepfeffer lesen? Mehr Informationen über Cayennepfeffer finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

Wichtig: Sie möchten Heilpflanzen gegen Ihre Beschwerden nehmen? Dann lassen Sie sich in der Apotheke beraten. In der Apotheke erfahren Sie:

  • Wie nehmen Sie die Heilpflanze ein?
  • Welche Menge dürfen Sie nehmen?
  • Welche Nebenwirkungen kann die Heilpflanze haben?
es siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.