Was ist Aloe?

Die Aloe ist eine Heilpflanze. Heilpflanzen sind besondere Pflanzen. Heilpflanzen haben heilende Kräfte. Heilpflanzen können gegen verschiedene Beschwerden helfen.

Es gibt verschiedene Arten von Aloe. Es gibt die Aloe vera. Die Aloe vera heißt auch: Barbados-Aloe. Und es gibt die Kap-Aloe. Der lateinische Name der Kap-Aloe ist: Aloe capensis.

Das Bild zeigt die Barbados-Aloe.

Das Bild zeigt die Barbados-Aloe.

Sie können Aloe auf der Haut nutzen. Aloe gibt der Haut Feuchtigkeit. Und Aloe kühlt die Haut. Sie können Aloe auch einnehmen. Dann wirkt Aloe abführend.

Die Blätter der Aloe enthalten:

  • Milchsaft
  • Harz
  • Gel

Diese Stoffe können Sie zum Beispiel zur Hautpflege nutzen.

Das Harz der Kap-Aloe-Blätter enthält zum Bespiel:

  • Anthranoide
  • Aloin

Diese Stoffe wirken abführend.

Wie wirkt Aloe?

Sie können Aloe als Abführmittel und zur Hautpflege nutzen. Die Barbados Aloe kann auch Beschwerden im Magen und Darm lindern.

Abführmittel

Sie haben Verstopfung? Dann können Sie Aloe zum Beispiel als Abführmittel verwenden. Die Anthranoide aus der Kap-Aloe wirken im Darm. Dort setzen sie sich an die Darmschleimhaut. Dann kann der Darm nicht mehr so viel Wasser und Salze aufnehmen. Deshalb sammeln sich Wasser und Salze im Darm. Dann entleert sich der Darm schneller.

Hautpflege

In den Blättern der Barbados-Aloe ist ein Gel. Dieses Gel finden Sie in vielen Kosmetik-Produkten. Und dieses Gel ist manchmal auch in Nasenspray. Das Gel kühlt die Haut. Und das Gel gibt der Haut Feuchtigkeit.

Beschwerden im Magen und Darm

Die Blätter der Barbados Aloe enthalten Aloin. Das Aloin kann Beschwerden im Magen und im Darm lindern.

Was müssen Sie bei der Anwendung von Aloe beachten?

Sie möchten Aloe als Abführmittel nutzen? Dann sprechen Sie mit einem Arzt oder mit einem Apotheker. Der Arzt und der Apotheker können Ihnen genau sagen: So verwenden Sie Aloe richtig.

Hinweis: Sie nutzen Aloe als Abführmittel? Dann sollten Sie Aloe nur für kurze Zeit anwenden. Und Sie sollten viel trinken. Sie nehmen Aloe ein? Und Sie haben Durchfall? Dann nehmen Sie vielleicht zu viel Aloe.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Sie nehmen Aloe ein? Dann können Sie zum Beispiel diese Nebenwirkungen haben:

  • Krämpfe im Magen-Darm-Bereich
  • Ihr Urin kann sich rot färben

Die Einnahme von mehreren Wirkstoffen gleichzeitig kann Folgen haben. Dazu sagt man auch: Wechselwirkungen. Sie nehmen neben Aloe noch andere Medikamente ein? Dann fragen Sie Ihren Arzt nach möglichen Wechselwirkungen. Wechselwirkungen können nämlich gefährlich sein.

Die Anthranoide in der Aloe können eine Wechselwirkung mit diesen Medikamenten haben:

  • Medikamente zum Entwässern
  • Medikamente mit Kortison
  • Herzglykoside. Herzglykoside sind Medikamente gegen eine Herzschwäche.
  • Süßholzwurzel

Sie möchten Aloe einnehmen? Dann sprechen Sie mit einem Arzt oder mit einem Apotheker. Der Arzt oder der Apotheker geben Ihnen alle wichtigen Informationen.

Wer sollte Aloe nicht anwenden?

Manche Menschen sollten Aloe nicht anwenden. Zu diesen Menschen gehören:

  • Menschen mit einem Darmverschluss
  • Menschen mit einer Darmkrankheit
  • schwangere Frauen
  • stillende Frauen
  • Kinder unter 12 Jahren

Hinweis: Dieser Text enthält nur allgemeine Informationen. Sie möchten Aloe anwenden? Dann sprechen Sie vorher immer mit einem Arzt oder einem Apotheker. Erst dann sollten Sie Aloe anwenden.

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über Aloe lesen? Mehr Informationen über Aloe finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

Wichtig: Sie möchten Heilpflanzen gegen Ihre Beschwerden nehmen? Dann lassen Sie sich in der Apotheke beraten. In der Apotheke erfahren Sie:

  • Wie nehmen Sie die Heilpflanze ein?
  • Welche Menge dürfen Sie nehmen?
  • Welche Nebenwirkungen kann die Heilpflanze haben?
es siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.