Morgengymnastik: Vier Übungen

Noch müde? Zu wenig Zeit? Keine Ausreden, bitte. Dieses Training für einen sportlichen Start in den Tag dauert nicht länger als Zähneputzen
von Anita Essig-Knop, 23.01.2018

Kissenschlacht als Morgengymnastik? Wir haben friedlichere Alternativen

Getty Images/Blend Images

Morgens muss es meist schnell gehen, für ein großes Sportprogramm hat fast niemand Zeit. Für ein wenig Frühgymnastik aber schon! "Das ist ein schöner Einstieg in den Tag. Mit einfachen Übungen lässt sich die Beweglichkeit der Gelenke beeinflussen und damit eine gewisse Morgensteifigkeit beseitigen", erklärt Professor Herbert Löllgen, Sportmediziner aus Remscheid. Selbst wer täglich nur zehn Minuten investiere, habe mehr Energie für den Alltag.

Trainingsziel Wohlfühlen

Übertriebener sportlicher Ehrgeiz ist dafür nicht notwendig. Das Ziel sollte vielmehr lockere Beweglichkeit sein, sodass man sich während und nach der Trainingseinheit wohlfühlt. "Auf jeden Fall ist es falsch, zu viel Spannung auf die Muskulatur auszuüben", sagt Mediziner Löllgen. Das könne zu kleinen Verletzungen führen.

Deshalb zum Beispiel nicht mit aller Gewalt versuchen, sich nach vorne zu beugen, um mit den Fingerspitzen den Boden zu berühren. Empfehlenswert: behutsam ausgeführte, aber dynamische Übungen, die möglichst viele Gelenke sanft in Schwung bringen – und den Kreislauf mit dazu.


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