Mehr Bewegung
Vielleicht hilft ein Pedometer

Bürotäter aufgepasst! Jeder Schritt zählt für den Ausgleich. Wer sich in der Freizeit bewegen will und es ganz genau nimmt, kann sich von einem Schrittzähler antreiben lassen

von Apotheken Umschau, aktualisiert am 02.01.2014

Er ist kaum größer als eine Streichholzschachtel, wird am Hosenbund befestigt und zählt jeden Ihrer Schritte. Der so genannte Schrittzähler (Pedometer) soll Walker, Wanderer, Jogger und Spaziergänger dazu anregen, sich mehr zu bewegen.

Büromenschen kommen nur auf 3000 Schritte

"Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Büroangestellter an einem normalen Acht-Stunden-Tag durchschnittlich 2000 bis 3000 Schritte geht, zum Beispiel auf dem Arbeitsweg, beim Gang zum Kopierer. Für eine gesundheitsfördernde Wirkung wären jedoch mindestens 6000 Schritte pro Tag nötig", weiß die Sportpädagogin Dr. Ingrid Frey von der Abteilung für Rehabilitative und Präventive Sportmedizin an der Uniklinik Freiburg. "Und wer seine Gesundheit nachhaltig verbessern will, sollte pro Tag mindestens 10000 Schritte gehen."

Wie viel laufen Sie wirklich?

Mit einem Schrittzähler können Sie das selbst kontrollieren. Er zählt nicht nur die Anzahl der Schritte, sondern berechnet auch die zurückgelegte Strecke. Dazu geben Sie am Gerät Ihre Schrittlänge ein. Diese richtet sich nach Ihrer Körpergröße und lässt sich leicht anhand einer mitgelieferten Tabelle in der Gebrauchsanweisung ermitteln. Beispiel: Bei einer Größe von 1,70 Metern rechnet man bei Sportarten wie Wandern oder Walken mit einer Schrittlänge von 75 Zentimetern – beim Joggen ist sie mit etwa 90 Zentimeter länger. "Wer tagsüber beispielsweise nur auf 2000 Schritte kommt, kann die restlichen 4000 bei einem Spaziergang nachholen. Und dazu reicht schon eine Wegstrecke von etwa drei Kilometern." Einen Schrittzähler erhalten Sie zum Beispiel in Apotheken.