Achtung, Sportfalle!
5.Fehler: Das hab’ ich früher auch geschafft

von GesundheitPro.de, 28.06.2010

Nicht zu schnell: Dem Amateur bringt langsames Laufen meist mehr


Sie haben früher viel Sport getrieben und steigen nun wieder ein. Zunächst sind Sie erstaunt, später frustriert, dass der Körper nicht mehr so will, wie Sie es in Erinnerung haben. Deshalb wollen Sie so schnell wie möglich das Niveau von damals erreichen.

Der falsche Ehrgeiz: Sie setzen sich als Wiedereinsteiger enorm unter Druck, wenn Sie in kürzester Zeit die körperliche Fitness erreichen wollen, die Sie vielleicht einmal hatten, aber mehrere Jahre lang sträflich vernachlässigt haben. Das funktioniert nicht – bei niemandem. Die Enttäuschung über die schwache sportliche Leistung ist dadurch schon programmiert. Sie fühlen sich zu alt und sind entmutigt. Daraus ziehen Sie schließlich die falsche Konsequenz und geben jegliche sportliche Aktivität auf.

Die richtige Strategie: Lösen Sie sich von überzogenen Erwartungen und Vorstellungen. Sie müssen Ihrem Körper Zeit geben, sich an die neue Situation wieder zu gewöhnen. Nur so kann sich Ihre Leistung langsam über viele Wochen hinweg steigern.

  • Regel Nummer 1: Tun Sie mehrmals pro Woche etwas für Ihre Beweglichkeit. Sportmediziner sagen, dass es besser ist, etwa drei- bis viermal in der Woche eine halbe Stunde zu trainieren, als sich nur einmal zwei Stunden auszupowern.
    Beschränken Sie sich: In den ersten Monaten Ihres sportlichen Neubeginns sollten Sie das Gefühl haben, zu wenig zu tun. Dann kommen Sie weder in selbst auferlegten Leistungsstress noch entwickeln sich bei Ihnen unangenehme Empfindungen. Mit der Zeit sind Sie mit Spaß bei der Sache. Sie fühlen sich fitter. Und das wiederum bringt neues Wohlgefühl, so dass Sie Ihre neue Aktivität auf keinen Fall mehr missen möchten.



  • Regel Nummer 2: Um als Wiedereinsteiger oder Anfänger über das erste Jahr hinauszukommen, sollten Sie einen sorgfältig ausgearbeiteten Trainingsplan haben. Wichtige Punkte dabei sind fixe Termine und Abwechslung. Widmen Sie die Hälfte der Zeit einem Ausdauertraining wie Laufen oder Radfahren. Je ein Viertel planen Sie für gymnastische Übungen und Kraftausdauertraining ein, beispielsweise im Fitnessstudio oder beim Basketballspiel.

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