Achtung, Sportfalle!
4.Fehler: Muskelkater gehört zum Sport

von GesundheitPro.de, 28.06.2010

Sie kommen nur noch mühsam die Treppen hoch, so sehr haben Sie sich gestern beim Sport verausgabt. Das erfüllt Sie mit Stolz, denn für Sie ist Muskelkater der Maßstab eines erfolgreichen Trainings.

Der falsche Ehrgeiz: Sie finden, Muskelkater ist der Beweis für Ihr eisernes Durchhaltevermögen. Ein Muskelkater macht sich jedoch dann bemerkbar, wenn Sie Ihren Körper zu stark in die Pflicht genommen haben. Sie haben nicht wirklich auf die Zeichen Ihres Körpers geachtet. Bei einem Muskelkater werden Stoffwechselprodukte angehäuft, und es kommt zu winzigen Verletzungen der Fasern in der überbeanspruchten Muskulatur. Weil Ihre Muskeln während eines Muskelkaters steif, hart, geschwollen und kraftlos sind und schmerzen, fällt in den nächsten Tagen der Sport flach, und Ihr Trainingsprogramm kommt wieder einmal durcheinander.

Die richtige Strategie: Sie sollten genauer auf Ihre Körpersignale (Erschöpfungsgefühle) hören und lernen, sie richtig zu deuten. Yoga- und Feldenkraisübungen helfen Ihnen dabei.
Wärmen Sie sich vor jeder sportlichen Aktivität mit ein paar Dehnübungen auf. Denn ein kalter Muskel nimmt es immer übel, wenn Sie ihn zu stark belasten. Beginnen Sie langsam mit dem Training, legen Sie bei längerer Belastung öfter mal eine Pause ein.
Falls Sie dennoch einen Muskelkater bekommen haben – meist entwickelt er sich 12 bis 24 Stunden nach der Überlastung –, sollten Sie die betroffenen Muskeln schonen. Wärme, durchblutungsfördernde Einreibungen und Bäder helfen, den Muskelkater zu beenden.


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