Schlaganfall: Risikofaktoren – Wer ist besonders gefährdet?

Bestimmte Faktoren können die Entstehung eines Schlaganfalls begünstigen

aktualisiert am 11.01.2017

Blutdruckkontrolle: Zu hohe Werte können Schlaganfälle begünstigen


Alter oder genetische Anlagen können wir nicht beeinflussen. Doch auch verschiedene andere Faktoren begünstigen die Entstehung eines Schlaganfalls. Hier kann man aktiv gegensteuern und durch einen gesunden Lebensstil sowie Behandlung von anderen Erkrankungen das Risiko senken. Wer mehrere Risikofaktoren aufweist (zum Beispiel Rauchen, hoher Blutdruck und Bewegungsmangel), ist besonders gefährdet.

Risikofaktoren für einen Schlaganfall:

  • Alter: Mehr als 80 Prozent der Schlaganfallopfer sind älter als 60 Jahre.
  • Genetische Veranlagung
  • Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Rauchen begünstigen eine Arteriosklerose
  • Herzkrankheiten, insbesondere Vorhofflimmern und Herzklappenerkrankungen: Hier kann es passieren, dass das Blut nicht in idealer Weise durch das Herz strömt, dadurch können sich Blutgerinnsel bilden. Diese können in die Gehirngefäße geschwemmt werden und dort zum Gefäßverschluss (Embolie) und damit zum Schlaganfall führen.
  • Migräne: Bei einigen Migräneformen ist das Risiko für Schlaganfälle erhöht.
  • zu hoher Alkoholkonsum