Pfirsich: Gesunder Sommersnack

Süß und saftig: Pfirsiche sind ein beliebtes Obst. Ursprünglich stammen die Früchte aus China, heute wachsen sie auch in warmen Ländern in Europa

aktualisiert am 14.05.2014
Pfirsich

Pfirsich: Köstlich und trotzdem nicht viele Kalorien? Geht doch!


Inhaltsstoffe des Pfirsich: Unter anderem Kalium und Vitamin C

Pfirsiche enthalten unter anderem Kalium und Magnesium. In Pfirsichen finden sich auch etwas Vitamin C und E sowie einige B-Vitamine. Diese sind an verschiedenen Stoffwechselreaktionen beteiligt.

Herkunft: In China Symbol für Unsterblichkeit

Die ursprüngliche Heimat des Pfirsichs ist China. Dort haben die Menschen ihn schon 2.000 vor Christi angebaut. Für sie war die Frucht ein Symbol der Unsterblichkeit. Vermutlich vor mehr als 1.000 Jahren gelangte der Pfirsich über Persien nach Europa. In Weinanbaugebieten Mitteleuropas sowie weltweit in Ländern mit subtropischem Klima wird die Frucht heute kultiviert. Hauptproduzent ist China. Nach Deutschland kommt Ware aus Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, der Türkei, Chile, Südafrika und Argentinien.

Botanik: Pfirsiche gehören zum Steinobst

Pfirsiche wachsen am Pfirsichbaum Prunus persica aus der Familie der Rosengewächse. Der Baum wird bis zu acht Meter hoch. Seine unbehaarten Zweige färben sich auf der Sonnenseite rötlich. Die lanzettartigen Blätter sind dunkelgrün und kahl. Im April, noch bevor sich die Blätter entfalten, erscheinen die rosafarbenen Blüten. Sie stehen einzeln und haben einen Durchmesser von bis zu dreieinhalb Zentimetern.

Aus den Blüten entwickeln sich die runden Früchte. Vollreife erreichen sie im Sommer. Ihre Farbe ist gelb mit rötlichen Bäckchen oder Streifen. Die Außenhaut ist von einer samtigen Behaarung bedeckt. Pfirsiche gehören zum Steinobst. Das saftige Fruchtfleisch umgibt den sehr harten Kern.

Es gibt verschiedene Sorten, die sich unter anderem in Form und Farbe unterscheiden. Bei manchen Sorten löst sich der Kern leichter vom Fruchtfleisch als bei anderen. Bekannt ist der auch als Bergpfirsich gehandelte und sehr aromatische Plattpfirsich. Nektarinen sind Pfirsichverwandte mit glatter Haut.

Pfirsich-Saison: Im Juli und August ein Genuss

In Mitteleuropa reifen Pfirsiche im Sommer. Saison ist vor allem im Juli und August, teilweise bis in den September. Importware und Konservenfrüchte gibt es das ganze Jahr.

Lagerung: Pfirsiche kühlen und vor Druck schützen

Reife, unversehrte Pfirsiche ohne Druckstellen sind im Kühlschrank einige Tage haltbar. Früchte mit Dellen verderben rasch.

Tipps zur Zubereitung: Vielseitig verwendbar

Pfirsiche sind beliebt als Obstsnack im Sommer. Frische Früchte fühlen sich fest, aber nicht hart an. Früchte mit Grünstich, Druckstellen oder runzliger Haut sind von schlechter Qualität. Vor dem Genuss die Früchte gut mit Wasser abspülen. Sie können gleich aus der Hand gegessen oder zuerst klein geschnitten werden. Zum Entkernen den Pfirsich mittig einschneiden und beide Hälften gegeneinander drehen.

Sehr lecker schmeckt das Obst im Fruchtsalat, als Kuchenbelag oder Dessert. Ein Klassiker ist Pfirsich Melba. Auch für die Kombination mit pikanten Salaten oder in Fleischgerichten eignet sich der Pfirsich. Wer die Früchte häuten möchte, sollte sie vorab blanchieren. Dann lässt sich die Außenhaut leicht entfernen.

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Nährwerttabelle: Pfirsich (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
41

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
9

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
1
Kalium (K)
190
Calcium (Ca)
6
Magnesium (Mg)
9
Phosphat (P)
20
Eisen (Fe)
0,3
Zink (Zn)
0,1

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
80
Vitamin E (mg)
0,9
Vitamin B1 (mg)
0,03
Vitamin B2 (mg)
0,05
Vitamin B6 (mg)
0,03
Folsäure (µg)
3
Vitamin C (mg)
10

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle