Parodontitis: Vorbeugen

Täglich die Zähne putzen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen: So können Sie einer Parodontitis entgegenwirken

aktualisiert am 26.06.2017

Wer regelmäßig seine Zähne pflegt, schützt sich vor Parodontitis und Karies


Wenn Sie ein paar einfache Regeln beachten, können Sie einer Parodontitis vorbeugen:

  • Putzen Sie mindestens zweimal täglich die Zähne. Warten Sie jedoch nach einer Mahlzeit damit eine halbe Stunde, um nicht den Zahnschmelz anzugreifen
  • Benutzen Sie regelmäßig Zahnseide und Interdentalbürstchen, um Zahnbelag von der Zahnoberfläche zu entfernen
  • Lassen Sie sich die dazu notwendigen Techniken und Hilfsmittel von Ihrem Zahnarzt oder dessen geschultem Personal erklären
  • Zahnärzte empfehlen, zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung wahrzunehmen. Dies wird zwar nicht von den Krankenkassen erstattet, befreit die Zähne aber gründlich von Belägen
  • Gehen Sie alle halbe Jahre zur Vorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt. So kann dieser eine Parodontitis frühzeitig erkennen. Außerdem entfernt der Arzt auch Zahnstein, der das Bakterienwachstum begünstigt
  • Raucher haben durchschnittlich ein fünf- bis sechsfach höheres Parodontitis-Risiko. Versuchen Sie mit dem Rauchen aufzuhören – nicht nur wegen der Zähne
  • Krankheiten wie Diabetes können ebenfalls eine Parodontitis begünstigen. Es ist daher auch aus dieser Hinsicht wichtig, die Grunderkrankung effektiv zu behandeln