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Trommelfellverletzungen: Diagnose

Der Arzt untersucht das Ohr mit dem Ohrenspiegel und dem Ohrmikroskop. Dabei kann er eine Trommelfellverletzung erkennen. Hörprüfungen liefern Hinweise, ob und in welchem Umfang das Gehör geschädigt wurde

aktualisiert am 27.07.2016
Untersuchung vom Gehör beim Ohrenarz

Der Profi-Blick in den Gehörgang liefert meistens schon die Diagnose


Gespräch: Der Arzt fragt nach möglichen Auslösern einer Trommelfell-Verletzung – beispielsweise einer Flugreise, einer lauten Explosion oder einem Tauchurlaub (siehe auch Kapitel Ursachen). Außerdem erkundigt er sich nach den aktuellen Beschwerden und der Krankengeschichte des Patienten.

Untersuchung: Die wichtigste Untersuchung zur Diagnose der Trommelfellverletzung ist der Blick in den Gehörgang mit Hilfe des Ohrenspiegels (Otoskop) und des Ohrmikroskops. In der beleuchteten Vergrößerung kann der HNO-Arzt Risse und Blutungen des Trommelfells üblicherweise gut erkennen.

Hörtests: Um herauszufinden, ob eine Hörminderung besteht und wie stark diese ist, greift der Arzt auf verschiedene Hörprüfungen zurück. Sie informieren über die Funktionstüchtigkeit von Mittel- und Innenohr.

Wurde die Trommelfell-Verletzung durch flüssiges Metall oder durch Gewalteinwirkung eines Gegenstands verursacht, kann eventuell eine Röntgen-Aufnahme sinnvoll sein, um Fremdkörper im Mittelohr sichtbar zu machen.