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Zum Tag der Apotheke am 7. Juni

Mehr Kompetenz für die Apotheken in Coronazeiten: Bundesapothekerkammerpräsident Dr. Andreas Kiefer begrüßt die Neuregelungen

von Apotheken Umschau, 05.06.2020

Die Coronapandemie zeigt deutlich, was Deutschlands Apotheker alles leisten. Schon vor der Krise hatten die Apotheken mit Lieferengpässen zu kämpfen – und haben die damit verbundenen Problem stets sehr pragmatisch gelöst. "Es ist schön, dass die Menschen das jetzt auch wahrnehmen", sagt Johannes Jaenicke, Apothekeninhaber aus Rhaunen im Hunsrück, gegenüber dem Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Schnelle und unbürokratische Medikamentenabgabe

Vor einigen Wochen wurden die Apotheken vor Ort für die Zeit der Coronakrise vom Bundesgesundheitsministerium mit erweiterten Kompetenzen ausgestattet. Ist ein verordnetes Medikament nicht vorrätig und ist das abgegebene Präparat teurer als das verordnete, übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Auf diese Weise erhalten die Patienten schnell, unbürokratisch und ohne zusätzliche Arztkontakte ihre Medikamente.

Mehr Rechtssicherheit, mehr Handlungsspielraum

Die Apotheker begrüßen die Neuregelungen, die ihnen während der Coronakrise mehr Rechtssicherheit und Handlungsspielraum verleihen. "Dabei können wir einmal mehr beweisen, dass wir soziale und pharmazeutische Kompetenz vor Ort bündeln und unsere Fachkompetenz mit engagiertem Engpassmanagement verbinden", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Die Leistungen der Apotheker vor Ort ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen – dazu trägt auch der Tag der Apotheke am Sonntag, 7. Juni 2020 bei.