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Kleine Tablettenkunde: Was wirkt wo?

Lutsch-, Kau- oder Brausetablette, Dragee, Retard-, Sublingual- oder Vaginal-Tablette: Je nachdem, wie wir eine Pille im Körper aufnehmen, unterscheidet sich ihre Wirkweise. Ein Überblick

von Konstanze Faßbinder, 10.01.2020

Seit die Tablette in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden wurde, hat sie den Apothekerstand revolutioniert. Fast die Hälfte aller heutigen Arzneimittel sind Tabletten: Es gibt runde, ovale, eckige oder längliche. Manche sind weiß, andere rosa oder blau. Es gibt solche mit und solche ohne Bruchkerbe, Prägung oder Überzug, 1,5 Millimeter kleine und 2,5 Zentimeter große.

Herstellung nach dem Brikett-Prinzip

Dank der festen Form lassen sich Wirkstoffe genau dosieren. Hergestellt wird die Tablette immer noch nach dem Brikett-Prinzip, nach dem sie erfunden wurde: Wirkstoff, Füllstoffe wie Milchzucker oder Stärke und gegebenenfalls Sprengmittel, die sie in feuchtem Milieu quellen lassen, werden gemischt und zu einer festen Form gepresst.

Wir schlucken die Pillen, lutschen oder kauen sie. Wir legen sie unter die Zunge oder lösen sie im Wasserglas auf. Spezielle Tabletten stecken wir uns sogar in die Vagina. Alles, damit sie an der richtigen Stelle ihre Wirkung entfalten.

Klicken Sie bitte auf die jeweilige Art der Tablette auf der linken Seite, um rechts zu sehen, wo sie im Körper wirkt:


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