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Beipackzettel


Beipackzettel von TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln

Verpackungsbild(Packshot) von TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln
Präparat:
TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln
PZN:
2260739
Packungsgröße:
100 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Kapseln

Anbieter:

Eisai GmbH
Frankfurt/Main

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Macrogol
  • Polysorbat 20
  • Povidon
  • Butylhydroxyanisol
  • Gelatine

Weitere Bestandteile

  • Sorbitol-/Glycerol-Mischung
  • Glycerol
  • Sorbitol
  • 1,4-Sorbitan
  • Mannitol
  • Wasser, gereinigtes
  • Titandioxid
  • Drucktinte, propylenglycolhaltig
Kostenloser Download
PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 8.8 mm
  • Breite: 8.8 mm
  • Tiefe: 19.9 mm
  • Masse: 1202 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: nicht betroffen
  • Form: nicht betroffen
  • Lage: nicht betroffen
  • Spaltung: nicht betroffen
Sonstige Merkmale (Prägungungen/Aufschrift)
"Targretin"

Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Bexaroten gehört zu der Gruppe der Retinoide. Wie Vitamin A normalisiert Bexaroten das Wachstum und die Differenzierung von Haut- und Schleimhautzellen und senkt eine erhöhte Zellteilungsrate. Der genaue Wirkungsmechanismus von Bexaroten bei Patienten mit T-Zell-Lymphomen der Haut ist bisher nicht bekannt.
Anwendungsgebiete
  • Krebserkrankung bestimmter weißer Blutkörperchen (kutanes T-Zell-Lymphom), bei Hautveränderungen im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung

Dosierung und Anwendung

Dosierung von TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend der Körperoberfläche dosiert. Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen.

Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

.

Soll nicht zerkaut werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, auch in der Vorgeschichte
  • Nicht ärztlich überwachte Fettstoffwechselstörung mit erhöhtem Cholesterin (Hypercholesterinämie)
  • Nicht ärztlich überwachte, erhöhte Fettkonzentration im Blut (Hypertriglyzeridämie)
  • Erhöhte Vitamin A-Werte
  • Nicht ärztlich überwachte Schilddrüsenerkrankung
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Infektionen des ganzen Körpers


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Erhöhte Blutfette
  • Fettstoffwechselstörung mit erhöhtem Cholesterin (Hypercholesterinämie)
  • Entzündung der mittleren Hautschicht mit Schuppen (exfoliative Dermatitis)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Hautausschlag
  • Schmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Gutartige Vergrößerung der Lymphknoten (Pseudolymphom)
  • Vergrößerung der Lympknoten
  • Blutarmut mit Blutfarbstoffmangel roter Blutkörperchen (hypochrome Anämie)
  • Schilddrüsenfunktionsstörung
  • Gewichtszunahme
  • Anstieg der Aspartat-Aminotransferase (ASAT)-Konzentration im Blut
  • Anstieg der Aminotransferase (ALAT)-Konzentration im Blut
  • Erhöhter Wert für ein Enzym das bei Zellschädigung auftritt (Laktatdehydrogenase)
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Verringerte Eiweißkonzentration im Blutplasma
  • Schwindelgefühl
  • Taubheitsgefühl
  • Schlaflosigkeit
  • Trockene Augen
  • Funktionsstörungen der Augen
  • Gehörverlust
  • Wassereinlagerungen in den Beinen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Abweichende Leberfunktionswerte
  • Lippenentzündung
  • Mundtrockenheit
  • Verstopfung
  • Blähung
  • Geschwür der Haut
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Verdickung der Haut
  • Hautknötchen (Papel)
  • Akne
  • Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Trockene Haut (Xerodermie)
  • Hauterkrankung
  • Knochenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Überempfindlichkeit
  • Infektion
  • Schüttelfrost
  • Bauchschmerzen
  • Anomaler Hormonspiegel
  • Störung der Zusammensetzung oder Funktion des Blutes (Bluterkrankung)
  • Kleinfleckige Haut- und Schleimhauteinblutungen (Purpura)
  • Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
  • Verlängerung der Blutgerinnungszeit
  • Blutarmut (Anämie)
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Blutbildungsstörung mit erhöhter Anzahl an Blutplättchen (Thrombozythämie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen (Eosinophilie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
  • Blutbildungsstörung mit erhöhter Zahl weißer Blutkörperchen (Lymphozytose)
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Gicht
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Erhöhter Blutharnstoff
  • Abnahme des HDL-Cholesterins
  • Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
  • Lokale Neuropathie
  • Gleichgewichtsstörung
  • Erhöhte Berührungsempfindlichkeit
  • Depression
  • Erregung
  • Grauer Star (Katarakt)
  • Sehschwäche
  • Gesichtsfeldstörung
  • Verletzung der Hornhaut im Auge
  • Sehverschlechterung
  • Lidentzündung
  • Bindehautentzündung
  • Ohrerkrankung
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Blutung
  • Bluthochdruck
  • Wassereinlagerung (Ödem)
  • Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
  • Krampfadern (Varizen)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Versagen der Leber
  • Erkrankung des Magen-Darm-Trakts
  • Wundsekretion (Absonderung von Flüssigkeit aus der Wunde)
  • Herpes (Herpes simplex-Infektion)
  • Hautausschlag mit Eiterbläschen
  • Hautverfärbung
  • Veränderung der Haare
  • Nagelerkrankung
  • Muskelschwäche
  • Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Albuminurie)
  • Beeinträchtigte Nierenfunktion


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Eine Anzeige unseres Kooperationspartners
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "TARGRETIN Eisai 75 mg Weichkapseln" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf Grapefruit, grapefruitartige Früchte (z.B. Pomelo) und grapefruithaltige Lebensmittel, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
vor Licht schützen
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Flasche
Packungsgröße
64x130x60 mm (LxHxB)

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Letzte Aktualisierung:

24.03.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service