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Beipackzettel


Beipackzettel von STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze

Verpackungsbild(Packshot) von STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze
Präparat:
STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze
PZN:
145744
Packungsgröße:
1 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Fertigspritzen

Anbieter:

Kohlpharma GmbH
Merzig
www.kohlpharma.com

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Histidin
  • Histidin hydrochlorid-1-Wasser
  • Polysorbat 80
  • Saccharose
  • Wasser für Injektionszwecke

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein monoklonaler Antikörper aus der Gruppe der Immunsuppressiva und wird unter anderem zur Therapie der Psoriasis vulgaris und bei Morbus Crohn eingesetzt. Das Arzneimittel wirkt durch Abschwächung eines Teils des Immunsystems.
Anwendungsgebiete
  • Morbus Crohn
    - Mittelschwere bis schwere Schuppenflechte
    - Mittelschwere bis schwere Schuppenflechte bei Kindern und Jugendlichen
    - Aktive Psoriasis-Arthritis
    - Colitis ulcerosa

Dosierung und Anwendung

Dosierung von STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur unter Aufsicht von Fachpersonal oder nach deren Anweisung erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von STELARA 45 mg Injektionslösung i.e.Fertigspritze

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Infektion der oberen Atemwege
  • Nasen-Rachen-Entzündung
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem) an der Injektionsstelle
  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
  • Zahninfektionen
  • Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
  • Infektion der unteren Atemwege
  • Scheidenentzündung durch Pilze
  • Überempfindlichkeit
  • Hautausschlag
  • Nesselausschlag
  • Lähmung des Gesichts
  • Verstopfte Nase
  • Eitrigen Pusteln bei Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
  • Akne
  • Reaktion an der Einstichstelle
  • Blutung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
  • Blaue Flecken (Blutergüsse) an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
  • Verhärtung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
  • Schwellung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
  • Juckreiz (Pruritus) an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
  • Schwerwiegende Überempfindlichkeit
  • Akute starke allergische Reaktion die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
  • Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
  • Entzündung der Lungenblässchen (Allergische Alveolitis)
  • Lungenentzündung mit weißen Blutkörperchen
  • Entzündung der mittleren Hautschicht mit Schuppen (exfoliative Dermatitis)
  • Akute entzündliche Hautrötung des gesamten Körpers (Erythrodermie)


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • im Kühlschrank
    • vor Frost geschützt
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)

aufbewahrt werden.
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es höchstens 30 Tage verwendet werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!


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Letzte Aktualisierung:

09.03.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service