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Beipackzettel


Beipackzettel von SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten

Verpackungsbild(Packshot) von SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten
Präparat:
SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten
PZN:
5025766
Packungsgröße:
180 Stück
Abgabeform:
Rezeptpflichtig

Anbieter:

ALMIRALL HERMAL GmbH
Reinbek
www.hermal.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Lactose
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Croscarmellose natrium
  • Siliciumdioxid, hochdisperses

Weitere Bestandteile

  • Magnesium stearat
  • Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)
  • Talkum
  • Triethylcitrat
  • Titandioxid
  • Simeticon
  • Indigocarmin
  • Natriumhydroxid
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PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Durchmesser: 11.6 mm
  • Höhe: 5.8 mm
  • Masse: 564 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Dimethylfumarat hat entzündungshemmende und das Immunsystem beeinflussende Eigenschaften. Dimethylfumarat wirkt auf die T-Zellen, eine Gruppe von weißen Blutzellen, die der Immunabwehr dienen und hindert die Zellen daran Stoffe zu bilden, die Entzündungen verursachen.
Anwendungsgebiete
  • Mittelschwere bis schwere Schuppenflechte (Psoriasis)

Dosierung und Anwendung

Dosierung von SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn (1. bis 3. Woche der Therapie) stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:

Folgebehandlung (die 4. Woche der Therapie):

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: abends, zu der Mahlzeit oder nach der Mahlzeit (unmittelbar danach)

Folgebehandlung (die 5. Woche der Therapie):

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit oder nach der Mahlzeit (unmittelbar danach)

Folgebehandlung (die 6. Woche der Therapie):

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit oder nach der Mahlzeit (unmittelbar danach)

Folgebehandlung (die 7. Woche der Therapie):

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tabl. morgens, 1 Tabl. mittags, 2 Tabl. abends
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit oder nach der Mahlzeit (unmittelbar danach)

Folgebehandlung (die 8. Woche der Therapie):

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 2 Tabl. morgens, 1 Tabl. mittags, 2 Tabl. abends
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit oder nach der Mahlzeit (unmittelbar danach)

Folgebehandlung (ab der 9. Woche der Therapie):

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 2 Tabl. morgens, 2 Tabl. mittags, 2 Tabl. abends
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit oder nach der Mahlzeit (unmittelbar danach)

Nach Besserung der Beschwerden kann in Absprache mit Ihrem Arzt, eine schrittweise Reduktion der Dosis auf Ihre individuell erforderliche Erhaltungsdosis erfolgen.

Höchstdosis: Eine Dosis von 6 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu einer Blutbildungsstörungen, Hitzegefühl, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Verdauungsbeschwerden. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Darf nicht geteilt werden. Darf nicht zerkaut werden. Darf nicht zerbrochen/zerkleinert werden. Darf nicht aufgelöst werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schwere Erkrankung des Magen-Darm-Trakts
  • Schwere Leberfunktionsstörung
  • Schwere Nierenfunktionsstörung


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von SKILARENCE 120 mg magensaftresistente Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Flüchtige, spontane Hautrötung (rote Wangen) mit Hitzegefühl (Flush)
  • Durchfall
  • Blähung
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Nachweisbare Abbauprodukte des Fettstoffwechsels (Ketone) im Urin
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen (Eosinophilie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen
  • Erbrechen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Verstopfung
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Entweichen von Darmgasen
  • Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
  • Brennendes Gefühl auf der Haut
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Müdigkeit
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
  • Brennendes Gefühl
  • Hitzewallung
  • Magenschleimhautentzündung
  • Erkrankung des Magen-Darm-Trakts
  • Erhöhte Leberwerte (AST)
  • Erhöhte Leberwerte (ALAT)
  • Hautausschlag
  • Wärmegefühl
  • Eiweiß (Albumin) im Urin nachweisbar
  • Erniedrigte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten)
  • Schwindelgefühl
  • Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Überempfindlichkeit


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
keine Angabe

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Letzte Aktualisierung:

15.05.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service