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Beipackzettel


Beipackzettel von RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten
Präparat:
RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten
PZN:
13880758
Packungsgröße:
30 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

Mylan Healthcare GmbH Zweigniederlassung Bad Homburg
Bad Homburg

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Copovidon
  • Sorbitan laurat
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Natriumchlorid
  • Natriumstearylfumarat

Weitere Bestandteile

  • Natrium-Ion
  • Hypromellose
  • Titandioxid
  • Macrogol 400
  • Macrogol 3350
  • Hyprolose
  • Talkum
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Polysorbat 80
Kostenloser Download
PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Produktabbildungen für RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 6.5 mm
  • Breite: 10.2 mm
  • Tiefe: 19.1 mm
  • Masse: 1112 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Sonstige Merkmale (Prägungungen/Aufschrift)
"M163"

Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Ritonavir ist ein HIV-Protease-Hemmer. Die HIV-Protease ist ein Schlüsselenzym und dafür zuständig, das von der befallenen Wirtszelle produzierte Protein zu spalten. Die Hemmung des Enzyms führt zur Anhäufung unreifer, nichtinfektiöser Virus-Vorstufen. Aufgrund der stoffwechselbedingten, hemmenden Eigenschaften auf bestimmte Enzyme (CYP3A) kann Ritonavir die Aufnahme, die Verteilung, den Um- und Abbau sowie die Ausscheidung anderer Proteasehemmer verbessern.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln:
  • HIV-Infektionen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten

Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Missempfindungen und Nierenversagen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Soll nicht zerkaut werden. Soll nicht zerbrochen/zerkleinert werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Lebererkrankungen


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Geschmacksstörungen
  • Missempfindungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Nervenschädigungen
  • Rachenentzündung
  • Schmerzen im Mund- und Rachenbereich
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchfall (einschließlich schwere Durchfälle mit Elektrolytstörungen)
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Schwerer Hautausschlag
  • Gelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Erschöpfung
  • Allgemeine Schwäche
  • Erröten
  • Hitzegefühl
  • Veränderung des Blutbildes
  • Immunologische Überempfindlichkeit
  • Nesselausschlag
  • Schwellungen im Gesicht
  • Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
  • Gicht
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
  • Schlaflosigkeit
  • Angstzustände
  • Verwirrtheit
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Krampfanfälle
  • Verschwommenes Sehen
  • Bluthochdruck
  • Niedriger Blutdruck
  • Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
  • Kältegefühl an Armen und Beinen
  • Appetitlosigkeit
  • Blähungen
  • Geschwüre im Mund
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Leberentzündung
  • Anstieg der Leberwerte
  • Gelbsucht
  • Akne
  • Muskelentzündung
  • Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
  • Muskelschmerzen
  • Muskelerkrankungen
  • Erhöhung bestimmter Enzymwerte (Kreatinphosphokinase)
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
  • Erniedrigte Schilddrüsenhormonwerte (Gesamt-Thyroxin und freies Thyroxin)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Herzinfarkt
  • Akutes Nierenversagen
  • Erhöhte Glukosespiegel
  • Erhöhte Magnesiumspiegel


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 100 Tage verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
    • bei Raumtemperatur
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden!
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel

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Letzte Aktualisierung:

11.05.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service