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Beipackzettel


Beipackzettel von RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten
Präparat:
RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten
PZN:
16155934
Packungsgröße:
168 Stück (N3)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

BB Farma s.r.l.
Samarate (VA)
Italien
www.bbfarma.com

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Inulin
  • Croscarmellose natrium
  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Titandioxid

Weitere Bestandteile

  • Macrogol
  • Talkum
  • Eisen(III)-oxid

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Ribavirin ist ein Virustatikum, das zur Behandlung von verschiedenen viral bedingten Erkrankungen angewendet wird. Ribavarin hemmt ein virales Enzym (DNA-Polymerase), das bei der Vervielfältigung des Virus eine wichtige Rolle spielt.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
  • Chronische Hepatitis-C-Virusinfektion

Dosierung und Anwendung

Dosierung von RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten

Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Sie dürfen die Tabletten nicht zerbrechen oder zerdrücken.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einem verminderter Kalzium- und Magnesiumgehalt im Blut kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Darf nicht zerbrochen/zerkleinert werden. Darf nicht zerdrückt werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Herzerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, einschließlich schwere Herzerkrankungen in den letzten 6 Monaten
  • Gestörte Bildung von Hämoglobin (Blutfarbstoff)


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von RIBAVIRIN Mylan 200 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Anämie (Blutarmut)
  • Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
  • Appetitlosigkeit
  • Depressionen
  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Konzentrationsstörungen
  • Anfälle von Atemnot
  • Husten
  • Durchfälle
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Haarausfall
  • Entzündungsreaktionen der Haut
  • Juckreiz
  • Trockene Haut
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Muskelstarre
  • Schmerzen
  • Allgemeine Schwäche
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Infektionen der oberen und unteren Atemwege
  • Bronchitis
  • Mundsoor
  • Infektion mit Herpes simplex-Viren
  • Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
  • Lymphknotenschwellung
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Stimmungsschwankungen
  • Angstzustände
  • Aggressives Verhalten
  • Nervosität
  • Verminderte Libido
  • Gedächtnisstörungen
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Migräne
  • Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Erhöhte Berührungsempfindlichkeit
  • Missempfindungen
  • Zittern
  • Geschmacksstörungen
  • Albträume
  • Schläfrigkeit
  • Verschwommenes Sehen
  • Augenschmerzen
  • Augenentzündungen
  • Trockene Augen
  • Schwindel
  • Ohrenschmerzen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Pulsbeschleunigung
  • Herzklopfen
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Erröten
  • Niedriger Blutdruck
  • Nasenbluten
  • Nasen-Rachenraum-Entzündung
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Verstopfte Nase
  • Schnupfen
  • Rauer Hals
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schluckstörungen
  • Geschwüre im Mund
  • Zahnfleischbluten
  • Zungenentzündung
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Schuppenflechte
  • Nesselausschlag
  • Ekzem
  • Hauterkrankungen
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Nachtschweiß
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkentzündungen
  • Muskelschwäche
  • Knochenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Potenzschwäche
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Grippeähnliche Symptome
  • Unwohlsein
  • Antriebsarmut
  • Hitzewallungen
  • Durstgefühl
  • Gewichtsverlust
  • Harnwegsinfektionen


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
keine Angabe

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Letzte Aktualisierung:

12.02.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service