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Beipackzettel


Beipackzettel von QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten
Präparat:
QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten
PZN:
840533
Packungsgröße:
50 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

STADAPHARM GmbH
Bad Vilbel

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Calciumhydrogenphosphat
  • Croscarmellose natrium
  • Magnesium carbonat, schweres, basisches
  • Magnesium stearat
  • Maisstärke, vorverkleistert

Weitere Bestandteile

  • Hyprolose
  • Hypromellose
  • Macrogol 400
  • Titandioxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Eisen(III)-oxid

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Produktabbildungen für QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 3.5 mm
  • Breite: 6.0 mm
  • Tiefe: 11.5 mm
  • Masse: 287 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: Einzelkerbe
  • Form: keilförmig
  • Lage: beidseitig
  • Spaltung: nein
Sonstige Merkmale (Prägungungen/Aufschrift)
"I"

Wirkung
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Quinapril: Der Wirkstoff erweitert indirekt die Blutgefäße. Er verhindert im Körper die Freisetzung eines Stoffes, genannt Angiotensin, der ein Zusammenziehen der Blutgefäße und damit eine Blutdruckerhöhung bewirkt. Der blutgefäßerweiternde Effekt des Wirkstoffes wird zudem genutzt, um das Herz zu entlasten, das bei erweiterten Blutgefäßen gegen einen geringeren Widerstand ankämpfen muss. Der Wirkstoff wird auch als ACE-Hemmer bezeichnet. Der Name kommt daher, dass das Enzym, das letztendlich das Angiotensin freisetzt, "Angiotensin Converting Enzyme" heißt.

Hydrochlorothiazid: Der Wirkstoff fördert die Ausscheidung von Natrium-, Kalium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper. Gleichzeitig schwemmt er verstärkt Wasser aus. Dadurch senkt er den Blutdruck und beseitigt Ödeme (Wassereinlagerungen).
Anwendungsgebiete
  • Behandlung der essentiellen Hypertonie

Dosierung und Anwendung

Dosierung von QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Filmtablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit, jeweils zum gleichen Zeitpunkt

Falls erforderlich, kann die Dosierung kann von Ihrem Arzt erhöht werden. Hierfür stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Filmtablette pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu verstärktem Harndrang, Elektrolytstörungen, Nierenversagen, stark erniedrigtem Blutdruck, Krampfanfällen, Lähmungen, Herzrhythmusstörungen, Pulserniedrigung, Kreislaufschock, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist in 2 dosisgleiche Hälften teilbar.

Mörsern zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label). Suspendieren zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label).

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Neigung zu angioneurotischem Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
  • Verengung der Aortenklappe
  • Mitralklappenstenose (Herzklappenfehler mit Einengung der Mitralklappe)
  • Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer
  • Extrakorporale Blutbehandlungen (Dialyse)
  • Verengung einer Nierenarterie (einseitig oder beidseitig)
  • Nicht oder kaum vorhandene Harnausscheidung
  • Eingeschränkte Nierenfunktion (schwer)
  • Zustand nach einer Nierentransplantation
  • Herzschwäche
  • Überproduktion von Aldosteron in der Nebenniere
  • Schwere Leberfunktionsstörungen
  • Lebererkrankungen
  • Erhöhte Kalziumwerte
  • Natriummangel
  • Kaliummangel


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Vorsicht bei der Anwendung von ACE-Hemmer, da verstärkte Überempfindlichkeitsreaktionen auf Insektenstiche und andere Allergene auftreten können!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer), die Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann
  • Virusinfektionen
  • Bronchitis
  • Infektion der oberen Atemwege
  • Rachenentzündung
  • Schnupfen
  • Erhöhte Kaliumwerte
  • Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut, dadurch evtl. Auslösen eines Gichtanfalles
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit
  • Schlafstörungen
  • Teilnahmslosigkeit (Apathie)
  • Benommenheit
  • Schwindel
  • Angina pectoris
  • Pulsbeschleunigung
  • Herzklopfen
  • Gefäßerweiterung
  • Trockener Reizhusten
  • Husten
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verdauungsstörungen
  • Oberbauchbeschwerden
  • Abdominalschmerzen
  • Übelkeit
  • Rückenschmerzen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Müdigkeit
  • Schwäche
  • Schmerzen im Brustbereich
  • Muskelschmerzen
  • Schwäche der Skelettmuskulatur
  • Anstieg des Blutharnstoffes
  • Erhöhung des Kreatininspiegels im Serum
  • Veränderungen der roten Blutkörperchen
  • Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen)
  • Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
  • Natriummangel
  • Kaliummangel
  • Chlormangel
  • Magnesiummangel
  • Erhöhte Kalziumwerte
  • Erhöhte Zuckerwerte im Urin
  • Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur alkalischen Seite (Alkalose)
  • Harnwegsinfektion
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Anämie (Blutarmut)
  • Neutropenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
  • Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
  • Verminderte Glucosetoleranz
  • Verwirrtheit
  • Depressionen
  • Nervosität
  • Änderungen der Gemütslage
  • Vorübergehende Durchblutungsstörung der Hirngefäße
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Missempfindungen
  • Geschmackstörungen
  • Geschmacksverlust
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Verschwommenes Sehen
  • Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit
  • Tinnitus
  • Myokardinfarkt
  • Niedriger Blutdruck
  • Schwächegefühl
  • Sehstörungen
  • Thrombosen
  • Embolien
  • Anfälle von Atemnot
  • Trockener Hals
  • Blähungen
  • Mundtrockenheit
  • Geschmacksstörungen
  • Verstopfung
  • Appetitlosigkeit
  • Entzündungen der Gallenblase
  • Allergische Hautreaktionen
  • Hautausschlag
  • Hautausschlag, schwerer
  • Nesselausschlag
  • Juckreiz
  • Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
  • Haarausfall
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Schwitzen
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Lähmungen
  • Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin)
  • Erektile Dysfunktion
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Fieber
  • Erhöhter Insulinbedarf bei Diabetikern


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Wechselwirkungen zwischen "QUINAPLUS STADA 20 mg/12,5 mg Filmtabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf den regelmäßigen Genuss von Lakritze, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.

Bitte verzichten Sie auf natriumarme, kaliumhaltige Salzersatzprodukte, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel

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Letzte Aktualisierung:

19.08.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service