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Beipackzettel


Beipackzettel von PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten

Verpackungsbild(Packshot) von PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten
Präparat:
PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten
PZN:
8715307
Packungsgröße:
28 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Überzogene Tabletten

Anbieter:

Mylan Healthcare GmbH Zweigniederlassung Bad Homburg
Bad Homburg

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Cellulose, mikrokristalline
  • Tricalciumphosphat
  • Lactose-1-Wasser
  • Saccharose
  • Macrogol 4000

Weitere Bestandteile

  • Maisstärke
  • Carmellose natrium
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Povidon K25
  • Talkum
  • Schellack
  • Arabisches Gummi
  • Magnesiumoxid, leichtes
  • Macrogol 6000
  • Titandioxid
  • Wachs, gebleichtes
  • Carnaubawachs

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Durchmesser: 7.1 mm
  • Höhe: 4.1 mm
  • Masse: 168 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter. Estradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend. Zur Schwangerschaftsverhütung wird Estradiol meist in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt. Während der Wechseljahre kann ein Estrogenmangel therapiert werden, z.B. als Hormonersatztherapie.
Anwendungsgebiete
  • Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
  • Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Dosierung und Anwendung

Dosierung von PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Frauen in den Wechseljahren
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: immer zur gleichen Tageszeit, unabhängig von der Mahlzeit

Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Schwindel, Spannungsgefühl in den Brüsten und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Frauen (mit Gebärmutter) ohne gleichzeitige Anwendung eines Gestagens
  • Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
  • Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
  • Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
  • Bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhaut
  • Ungeklärte vaginale Blutungen
  • Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Venöse thromboembolische Erkrankungen
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Venenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend#Angina pectoris
  • Herzinfarkt
  • Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von PRESOMEN 28/0,6 mg überzogene Tabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Vaginalsoor (Hefepilzinfektion der Scheide)
  • Brustkrebs
  • Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
  • Bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhaut
  • Eierstockkrebs
  • Vergrößerung eines Myoms (gutartiger Gebärmuttertumor)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE)
  • Veränderungen im Kohlehydratstoffwechsel
  • Depressive Verstimmung
  • Gestörtes sexuelles Verlangen
  • Wahrscheinliche Demenz
  • Verschlimmerung einer Epilepsie
  • Unwillkürliche Bewegungen der Gliedmaßen, des Gesichts oder Rumpfes (Chorea)
  • Migräne
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Verformung der Hornhaut
  • Herzinfarkt
  • Venöse thromboembolische Ereignisse
  • Gefäßverschluss am Bein durch Blutpfopf (tiefe Beinvenenthrombose)
  • Schlaganfall
  • Gefäßverschluss durch Blutgerinsel in Beckengefäßen (Beckenvenenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Durchblutungsstörung des Darms
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Vermehrt auftretender Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux)
  • Veränderte Leberfunktion
  • Gelbsucht
  • Bauchschmerzen
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Unwohlsein
  • Erkrankung der Gallenblase
  • Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
  • Gefäßentzündung mit Hautablösung (Erythema multiforme)
  • Autoimmune Gefäßentzündung mit roten Knötchen (Erythema nodosum)
  • Kleinfleckige Hauteinblutungen aufgrund von Blutgefäßstörungen (vaskuläre Purpura)
  • Hormonbedingte fleckige Hautfärbung (Chloasma)
  • Hautausschlag
  • Allergischer Juckreiz
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Beschwerden ähnlich einer Harnblasenentzündung (Zystitis)
  • Ungewollter Harnabgang
  • Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Zwischenblutung
  • Dysmenorrhoe
  • Durch hormonelle Verhütung verursachte Blutung (Abbruchblutung)
  • Beschwerden ähnlich der Regelbeschwerden vor der Monatsblutung (prämenstruell)
  • Schädigung (Erosion) des Gebärmutterhalses (Zervix)
  • Veränderungen des Gebärmutterschleims
  • Vaginaler Ausfluss
  • Beschwerden an der weiblichen Brust
  • Vergrößerung der Brust
  • Knoten in der Brust
  • Verschlechterung einer erblichen oder erworbenen Stoffwechselstörung (Porphyrie)
  • Wassereinlagerung (Ödem)
  • Gewichtszunahme
  • Gewichtsabnahme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
keine Angabe

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Letzte Aktualisierung:

07.03.2019

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service