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Beipackzettel


Beipackzettel von OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten
Präparat:
OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten
PZN:
16486105
Packungsgröße:
10 Stück
Abgabeform:
Betäubungsmittel
Darreichungsform:
Retard-Tabletten

Anbieter:

Acino AG
München

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Lactose
  • Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B)
  • Povidon K29-32
  • Talkum

Weitere Bestandteile

  • Triacetin
  • Stearylalkohol
  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Macrogol 400
  • Titandioxid

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt stark schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.

Anwendungsgebiete
  • Starke Schmerzen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: im Abstand von 12 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, niedrigem Blutdruck, Pulserniedrigung und Atemschwäche kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Darf nicht geteilt werden. Darf nicht zerkaut werden. Darf nicht zerbrochen/zerkleinert werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Cor pulmonale (Schwäche des rechten Herzens, infolge einer Lungenerkrankung)
  • Darmverschluss durch eine Darmlähmung
  • Akute Erkrankungen im Bauchraum


Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Magenentleerungsstörungen
  • Verengung im Verdauungstrakt
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Atemschwäche
  • Asthma bronchiale
  • Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
  • Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
  • Eingeschränkte Lungenfunktion
  • Kreislaufregulationsstörungen
  • Delirium tremens (Verwirrtheit mit Zittern und Krämpfen)
  • Alkoholmissbrauch
  • Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
  • Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
  • Psychose
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Nebennierenrindenerkrankungen
  • Harnwegskolik
  • Prostatavergrößerung
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Gallenwegserkrankungen
  • Gallenkolik
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Neigung zu Krampfanfällen, d.h. in der eigenen Vorgeschichte sind epileptische Anfälle bekannt
  • Epilepsie


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
  • Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Durchfälle
    • Blähungen
    • Verstopfung
    • Bauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Schluckauf
  • Mundtrockenheit
  • Geschmacksstörungen
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Geschwüre auf der Mundschleimhaut
  • Zahnfleischentzündung
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Schwindel
  • Koordinationsstörung
  • Gleichgewichtsstörung
  • Schläfrigkeit
  • Schlafstörungen
  • Schlaflosigkeit
  • Unruhe
  • Delirium (Verwirrtheit)
  • Benommenheit
  • Angstzustände
  • Sedierung
  • Teilnahmslosigkeit (Apathie)
  • Euphorie
  • Nervosität
  • Denkstörung
  • Gedächtnisstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Halluzinationen
  • Depressionen
  • Missempfindungen
  • Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Störungen der Stimme
  • Erhöhte Geräuschempfindlichkeit
  • Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit (wichtig für Kontaktlinsenträger)
  • Sehstörungen
  • Verschlechtertes Sehen bei Dunkelheit
  • Schnupfen
  • Rachenentzündung
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Hautausschlag
    • Juckreiz
  • Allergische Reaktionen
  • Gefäßerweiterung
  • Niedriger Blutdruck
  • Pulsbeschleunigung
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Husten
  • Verminderter Hustenreflex
  • Atemschwäche
  • Verengung der Atemwege
  • Anfälle von Atemnot
  • Verstärkter Harndrang
  • Harnverhalt
  • Störungen des Flüssigkeits- und Salzhaushaltes
  • Gallenkolik
  • Erhöhter Muskeltonus (Spannungszustand des Muskels)
  • Muskelschwäche
  • Zittern
  • Muskelkrämpfe
  • Muskelkrämpfe der inneren Organe, z.B. im Magen-Darm-Trakt
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Schwitzen
  • Schüttelfrost
  • Libidoabnahme (Abnahme der Lust zum Geschlechtsverkehr)
  • Potenzschwäche
  • Unwohlsein
  • Allgemeine Schwäche
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "OXYCONICUR 10 mg Retardtabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf Grapefruit, grapefruitartige Früchte (z.B. Pomelo) und grapefruithaltige Lebensmittel, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.

Bitte verzichten Sie auf alkoholische Getränke und Speisen, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
110x20x79 mm (LxHxB)

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Letzte Aktualisierung:

15.01.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service