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Beipackzettel


Beipackzettel von NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster

Verpackungsbild(Packshot) von NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster
Präparat:
NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster
PZN:
14448069
Packungsgröße:
7 Stück
Abgabeform:
Apothekenpflichtig

Anbieter:

HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Nürnberg
www.heumann.de

Aktiver Wirkstoff:

  • Nicotin (17,5 mg pro 10 cm2 Pflaster = 1 Pflaster) = Nicotin (Freigabe: 7 Milligramm pro Tag pro 10 cm2 Pflaster = 1 Pflaster)

Sonstige Bestandteile:

  • Acrylat/Vinylacetat/Methacrylat-Copolymer
  • Triglyceride, mittelkettige
  • Butylmethacrylat-Copolymer, basisches
  • Papier
  • Pegoterat, aluminiumbeschichtet

Weitere Bestandteile

  • Drucktinte braun

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern. Das Entscheidende dabei ist, dass das Nikotin nicht in Form einer Zigarette abgegeben wird. Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.
Anwendungsgebiete
  • Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung

Die Rauchentwöhnung sollte begleitet sein von Maßnahmen, die die Motivation unterstützen.
Dosierung und Anwendung

Dosierung von NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Pflaster
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens nach dem Aufstehen

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Drücken Sie es 10-20 Sekunden an. Das Arzneimittel sollte 24 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Vor einer erneuten Anwendung an der selben Stelle sollte eine Pause von einigen Tagen abgewartet werden. Für das Aufkleben günstige Körperstellen sind der Oberarm, der Schulterbereich oder die Hüfte.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Monate anwenden. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
  • Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt
  • Raynaud-Syndrom
  • Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
  • Hauterkrankungen, die den ganzen Körper betreffen und/oder chronisch sind, wie z.B. Schuppenflechte, chronische Hautentzündungen und Nesselausschlag


Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Magenschleimhautentzündung
  • Geschwüre im Verdauungstrakt
  • Angina pectoris
  • Herzinfarkt in der Vorgeschichte
  • Bluthochdruck
  • Herzschwäche
  • Herzrhythmusstörungen
  • Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
  • Durchblutungsstörung der Hirngefäße
  • Epilepsie
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)


Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Nebenwirkungen, die speziell bei Nikotinabgabe mit Hilfe eines Pflasters auftreten:
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut an der Anwendungsstelle, wie:
    • Hautausschlag
    • Hautrötung
    • Juckreiz
    • Blasenbildung
    • Brennen auf der Haut
    • Nesselausschlag


Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:

    • Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.


    • Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "NIKOFRENON 10 Heumann transdermale Pflaster" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf das Rauchen während der Anwendung des Arzneimittels, da sonst das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenembolien erhöht sein kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
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Letzte Aktualisierung:

22.05.2019

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service