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Beipackzettel


Beipackzettel von LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten

LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten
Präparat:
LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten
PZN:
9074425
Packungsgröße:
30 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

HAEMATO PHARM GmbH
Schönefeld
www.haemato-ag.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Maisstärke
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Hypromellose

Weitere Bestandteile

  • Hyprolose
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Talkum
  • Baumwollsamenöl
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Eisen(III)-oxid
  • Titandioxid

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Letrozol gehört zur Gruppe der Aromatase-Hemmer und wird zur Behandlung von postmenopausalen Frauen mit Brustkrebs eingesetzt. Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Enzyms Aromatase, das eine wesentliche Rolle bei der Bildung von Östrogenen spielt. Durch die Hemmung der Aromatase wird die Umwandlung von Androgenen in Östrogene gehemmt und damit das Wachstum hormonabhängiger Tumorzellen verhindert.
Anwendungsgebiete
  • Brustkrebs nach der Menopause (Mammakarzinom, hormonabhängig)
    - Brustkrebs nach der Menopause (Mammakarzinom, hormonabhängig) nach vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
    - Brustkrebs nach der Menopause (fortgeschrittenes Mammakarzinom, hormonabhängig)
    - Brustkrebs nach der Menopause (fortgeschrittenes Mammakarzinom, hormonabhängig) bei Wiederauftreten oder Fortschreiten der Erkrankung nach vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
    - Brustkrebs nach der Menopause (fortgeschrittenes Mammakarzinom, hormonabhängig, HER-2-negativ)

Dosierung und Anwendung

Dosierung von LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten

In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von LETROZOL Haemato 2,5 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Fettstoffwechselstörung mit erhöhtem Cholesterin (Hypercholesterinämie)
  • Hitzewallung
  • Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Unwohlsein
  • Appetitlosigkeit
  • Appetitsteigerung
  • Depression
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • Übelkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Hautausschlag
  • Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
  • Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
  • Entzündung der Haut mit starker Schuppung (psoriasisform Dermatitis)
  • Bläschenbildender Hautausschlag
  • Trockene Haut (Xerodermie)
  • Muskelschmerzen
  • Knochenschmerzen
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Knochenbruch
  • Gelenkentzündung
  • Scheidenblutung
  • Wassereinlagerung an Armen und Beinen (periphere Ödeme)
  • Brustkorbschmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Infektion der Harnwege
  • Schmerzen bei Krebs (Tumorschmerzen)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Krankhaftes Angstgefühl (Angstsyndrom)
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Schläfrigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Eingeschränktes Erinnerungsvermögen
  • Empfindungsstörung (Dysästhesie)
  • Missempfindungen
  • Taubheitsgefühl
  • Störung des Geschmacksempfindens
  • Schlaganfall
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Grauer Star (Katarakt)
  • Reizung des Auges
  • Verschwommenes Sehen
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Koronare Herzerkrankung
  • Brustenge (Angina pectoris)
  • Herzinfarkt
  • Gefäßverengung am Herzen
  • Entzündung von Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebtis)
  • Entzündung oberflächlicher Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebtis)
  • Verschluss tiefer Gefäße durch Blutpfropf (tiefe Venenthrombose)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Husten
  • Mundtrockenheit
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Gelbsucht
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Verstärkter Harndrang
  • Vaginaler Ausfluss
  • Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
  • Brustschmerz
  • Gewebewassersucht am gesamten Körper
  • Trockene Schleimhaut
  • Durstgefühl
  • Fieber
  • Gewichtsabnahme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service