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Beipackzettel


Beipackzettel von ISENTRESS 100 mg Kautabletten

Verpackungsbild(Packshot) von ISENTRESS 100 mg Kautabletten
Präparat:
ISENTRESS 100 mg Kautabletten
PZN:
9477011
Packungsgröße:
60 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Kautabletten

Anbieter:

MSD Sharp & Dohme GmbH
Haar
www.msd.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Hyprolose
  • Sucralose
  • Saccharin natrium
  • Natriumcitrat-2-Wasser
  • Mannitol

Weitere Bestandteile

  • Ammonium glycyrrhizat
  • Sorbitol
  • Fructose
  • Bananen-Aroma
  • Apfelsinen-Aroma
  • Aroma zur Maskierung, 501482 TP 0424, Firmenich
  • Aspartam
  • Phenylalanin
  • Crospovidon
  • Natriumstearylfumarat
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Hypromellose 2910
  • Macrogol 400
  • Ethylcellulose
  • Ammoniumhydroxid
  • Triglyceride, mittelkettige
  • Ölsäure
  • Eisen(III)-oxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "ISENTRESS 100 mg Kautabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für ISENTRESS 100 mg Kautabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Produktabbildungen für ISENTRESS 100 mg Kautabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 4.8 mm
  • Breite: 8.6 mm
  • Tiefe: 15.0 mm
  • Masse: 456 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: Einzelkerbe
  • Form: keilförmig
  • Lage: beidseitig
  • Spaltung: nein
Sonstige Merkmale (Prägungungen/Aufschrift)
"MSD-Logo477"

Besonderheiten
Die Tablette ist marmoriert.
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Raltegravir ist ein HIV-Integrase-Hemmer. Die HIV-Integrase ist ein Schlüsselenzym und für die Integration des HIV-Erbguts in das Erbgut der Wirtszelle zuständig. Die Hemmung des Enzyms verhindert die Vermehrung des Virus, die Produktion neuer infektiöser Viruspartikel und damit die Ausbreitung der Virusinfektion.
Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln:
- HIV-Infektionen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von ISENTRESS 100 mg Kautabletten

Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Kinder mit einem Körpergewicht von 14-20 kg
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
  • Kinder mit einem Körpergewicht von 20-25 kg
    • Einzeldosis: 1½ Tabletten
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
  • Kinder mit einem Körpergewicht von 25-28 kg
    • Einzeldosis: 1½ Tabletten
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
  • Kinder mit einem Körpergewicht von 28-40 kg
    • Einzeldosis: 2 Tabletten
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
  • Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg und Erwachsene
    • Einzeldosis: 3 Tabletten
    • Gesamtdosis: 2-mal täglich
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Höchstdosis: Eine Dosis von 6 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel gut.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist in 2 dosisgleiche Hälften teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von ISENTRESS 100 mg Kautabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Neugeborene in den ersten 4 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Kinder unter 14 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu ISENTRESS 100 mg Kautabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ISENTRESS 100 mg Kautabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Verminderter Appetit
  • Ungewöhnliche Träume
  • Schlaflosigkeit
  • Alpträume
  • Verhaltensstörung
  • Depressionen
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Psychomotorische Hyperaktivität
  • Drehschwindel
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfälle
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Hautausschlag
  • Allgemeine Schwäche
  • Müdigkeit
  • Fieber
  • Anstieg der Leberwerte
  • Atypische Lymphozyten (weiße Blutkörperchen)
  • Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Triglyceride)
  • Erhöhung von Verdauungsenzymen (Lipase)
  • Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
  • Genitalherpes
  • Haarbalgentzündung
  • Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
  • Infektion mit Herpes-Viren
  • Gürtelrose
  • Grippe
  • Lymphknotenabszess
  • Dellwarzen
  • Nasen-Rachenraum-Entzündung
  • Infektionen der oberen Atemwege
  • Hautpapillom
  • Anämie (Blutarmut)
  • Lymphknotenschmerzen
  • Lymphknotenschwellung
  • Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
  • Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
  • Überschießende Immunreaktion
  • Allergische Reaktionen
  • Immunologische Überempfindlichkeit
  • Gewichtsverlust
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin)
  • Anstieg des Blutzuckers
  • Fresssucht
  • Gesteigerter Appetit
  • Durstgefühl
  • Störung der Körperfettverteilung
  • Psychosen
  • Angstzustände
  • Verwirrtheit
  • Niedergeschlagenheit
  • Schwere Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsänderungen
  • Panikattacken
  • Selbstmordgedanken oder -versuch (insbesondere bei vorbestehender psychischer Erkrankung)
  • Gedächtnisstörungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Veränderung der geistigen Leistungsfähigkeit
  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Lagerungsschwindel
  • Geschmacksstörung
  • Schläfrigkeit
  • Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Antriebsarmut
  • Migräne
  • Nervenschädigungen
  • Missempfindungen
  • Spannungskopfschmerz
  • Zittern
  • Beeinträchtigung des Sehvermögens
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Herzklopfen
  • Herzrhythmusstörung mit verlangsamter Herzfrequenz
  • Zusätzlicher Herzschlag der Herzkammern
  • Hitzewallungen
  • Bluthochdruck
  • Störungen der Stimme
  • Nasenbluten
  • Verstopfte Nase
  • Magenschleimhautentzündung
  • Oberbauchbeschwerden
  • Beschwerden im Analbereich
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Entzündung des Zwölffingerdarms
  • Aufstoßen
  • Refluxkrankheit
  • Zahnfleischentzündung
  • Zungenentzündung
  • Schluckstörungen
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Magengeschwür


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
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Letzte Aktualisierung:

19.11.2018

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service