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Beipackzettel


Beipackzettel von GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln

GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln
Präparat:
GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln
PZN:
407368
Packungsgröße:
100 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Kapseln

Anbieter:

STADAPHARM GmbH
Bad Vilbel

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose
  • Maisstärke
  • Talkum
  • Gelatine
  • Titandioxid

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Durchmesser: 5.7 mm
  • Tiefe: 15.9 mm
  • Masse: 186 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: nicht betroffen
  • Form: nicht betroffen
  • Lage: nicht betroffen
  • Spaltung: nicht betroffen
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff verringert im Gehirn die unkontrollierte Weiterleitung von elektrischen Signalen in den Nervenzellen. Dadurch können Krämpfe, wie sie bei der Epilepsie auftreten, verhindert werden. Außerdem greift er in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkung von anregend wirkenden Botenstoffen im Gehirn abschwächt.

Anwendungsgebiete
  • Epilepsie, wie:
      - Epilepsie, fokal (auf einen Körperteil oder Funktion begrenzte Anfälle)
      - Epilepsie, fokal, sekundär generalisiert (erst lokal, dann ausgeweitet)
    - Nervenschmerzen bei diabetischer Neuropathie
    - Nervenschmerzen bei Gürtelrose

Dosierung und Anwendung

Dosierung von GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:

Epilepsie:

  • Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    • Einzeldosis: 3 Kapseln
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Epilepsie: Für Kinder von 6-12 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Nervenschmerzen:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 3 Kapseln
    • Gesamtdosis: 3-mal täglich
    • Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 36 Kapseln pro Tag erhöht werden.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Sprachstörungen, Doppeltsehen und Benommenheit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

.

Suspendieren zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label).

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Absence (spezielle Form der Epilepsie)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, im akuten Zustand
  • Eingeschränkte Nierenfunktion


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von GABAPENTIN STADA 100 mg Hartkapseln

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Durchfälle
    • Verstopfung
    • Blähungen
    • Bauchschmerzen
  • Zahnfleischentzündung
  • Mundtrockenheit
  • Trockene Rachenschleimhaut
  • Appetitsteigerung
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Gangunsicherheit
  • Benommenheit
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen, wie:
    • Schlaflosigkeit
  • Koordinationsstörung
  • Delirium (Verwirrtheit)
  • Nervosität
  • Angstzustände
  • Übermäßige Bewegungsaktivität
  • Aggressives Verhalten
  • Zittern
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Sprachstörungen
  • Missempfindungen
  • Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Selbstmordgedanken
  • Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
    • Krampfanfälle
  • Sehstörungen, wie:
    • Augenzittern
    • Doppeltsehen
    • Verschwommenes Sehen
  • Infektionen
  • Infektionen der Atemwege, wie:
    • Rachenentzündung
    • Schnupfen
    • Bronchitis
    • Lungenentzündung
    • Mittelohrentzündung
  • Hustenreiz
  • Anfälle von Atemnot
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Hautausschlag
    • Juckreiz
  • Akne
  • Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
  • Blutergüsse
  • Bluthochdruck
  • Gefäßerweiterung
  • Harnwegsinfektionen
  • Blasenschwäche
  • Veränderung des Blutbildes, wie:
    • Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen)
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Muskelzuckungen
  • Gelenkschmerzen
  • Allgemeine Schwäche
  • Unwohlsein
  • Fieber
  • Grippeähnliche Symptome
  • Störungen der Sexualfunktion, wie:
    • Potenzschwäche


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
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Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service