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Beipackzettel


Beipackzettel von FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten
Präparat:
FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten
PZN:
56495
Packungsgröße:
84 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

ACA Müller/ADAG Pharma AG
Gottmadingen
www.aca-mueller.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Hypromellose
  • Maisstärke
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Magnesium stearat

Weitere Bestandteile

  • Macrogol
  • Titandioxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Eisen(III)-oxidhydrat, rot
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PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Dydrogesteron: Der Wirkstoff ist ein oral wirksames Gestagen (Gelbkörperhormon). Bei gleichzeitiger Estrogengabe reduziert das Gestagen bei Frauen das Risiko von gesteigertem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und/oder von Gebärmutterschleimhaut-Tumoren.

Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.
Anwendungsgebiete
  • Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
  • Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Dosierung und Anwendung

Dosierung von FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Frauen nach der Menopause
    • Einzeldosis: 1 Filmtablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: immer zur gleichen Tageszeit

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
  • MalignerTumor (estrogenabhängig)
  • Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
  • Ungeklärte vaginale Blutungen
  • Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Thromboembolische Erkrankungen
  • Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Brustschmerzen
  • Empfindlichkeit der Brüste
  • Depression
  • Nervosität
  • Migräne
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
  • Hautausschlag
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Juckreiz
  • Veränderte Blutung
  • Schmierblutung nach Beendigung der Monatsblutungen in den Wechseljahren
  • Zwischenblutung
  • Verlängerte Monatsblutung
  • Zu selten auftretende Monatsblutung (Oligomenorrhoe)
  • Ausbleibende Regelblutung
  • Unregelmäßige vaginale Blutung
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Unterleibsschmerzen
  • Veränderungen des Gebärmutterschleims
  • Körperliche Schwäche
  • Kraftlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Unwohlsein
  • Peripheres Ödem (Wassereinlagerung)
  • Gewichtszunahme
  • Beschwerden ähnlich einer Harnblasenentzündung (Zystitis)
  • Vergrößerung von Myomen (gutartiger Gebärmuttertumor)
  • Überempfindlichkeit
  • Beeinflussung des sexuelles Verlangens
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen der Extremitäten
  • Krampfadern (Varizen)
  • Verdauungsbeschwerden
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Gelbsucht
  • Erkrankungen der Gallenblase
  • Vergrößerung der Brust
  • Regelbeschwerden vor der Monatsblutung (prämenstruell)
  • Gewichtsabnahme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)

aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
keine Angabe
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
vor Licht schützen
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel

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Letzte Aktualisierung:

05.08.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service