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Beipackzettel


Beipackzettel von FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast.

Verpackungsbild(Packshot) von FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast.
Präparat:
FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast.
PZN:
10541398
Packungsgröße:
4 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig

Anbieter:

Theramex Ireland Ltd.
Dublin 1
Irland
www.theramex.com

Aktiver Wirkstoff:

  • Estradiol 0,5-Wasser (1,5 mg pro 15 cm2 Pflaster = 1 Pflaster) = Estradiol (Freigabe: 0,05 Milligramm pro Tag pro 15 cm2 Pflaster = 1 Pflaster)
  • Levonorgestrel (1,5 mg pro 15 cm2 Pflaster = 1 Pflaster) = Levonorgestrel (Freigabe: 0,01 Milligramm pro Tag pro 15 cm2 Pflaster = 1 Pflaster)
  • Estradiol 0,5-Wasser (1,5 mg pro 15 cm2 Pflaster = 1 Pflaster) = Estradiol (Freigabe: 0,05 Milligramm pro Tag pro 15 cm2 Pflaster = 1 Pflaster)

Sonstige Bestandteile:

  • Pegoterat
  • Glycerol rosinat, hydriert
  • Styrol-Isopren-Copolymer
Kostenloser Download
PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast." zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.

Levonorgestrel: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon).
Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.
Der Wirkstoff ist ein synthetisches Gestagen, das alleine oder in Kombination mit Ethinylestradiol zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt wird.
Als Einmalgabe wird der Wirkstoff als Notfallkontrazeptivum ("Pille danach") eingesetzt.
Anwendungsgebiete
  • Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren

Dosierung und Anwendung

Dosierung von FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast.

Allgemeine Dosierungsempfehlung - Phase 1 (Wochen 1-2):

  • Frauen in den Wechseljahren
    • Einzeldosis: 1 Pflaster
    • Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich (Wechsel nach jeweils 7 Tagen)
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit

Allgemeine Dosierungsempfehlung - Phase 2 (Wochen 3-4):

  • Frauen in den Wechseljahren
    • Einzeldosis: 1 Pflaster
    • Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich (Wechsel nach jeweils 7 Tagen)
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit

Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Kleben Sie das wirkstoffhaltige Pflaster auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf, die frei von Creme, Körperlotion oder anderen öligen Produkten ist. Das Arzneimittel verbleibt 7 Tage auf der Hautstelle. Eine erneute Anwendung erfolgt direkt im Anschluss. Es wird empfohlen, dass die Pflasteranwendung auf einer anderen Hautstelle erfolgt. Für das Aufkleben günstige Körperstellen sind die obere Gesäßregion und die Hüfte. Das Pflaster darf weder auf die Brüste noch in der Nähe der Brüste aufgeklebt werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen, Angst-/Unruhegefühlen, Schwellungen im Bauch- und Beckenbereich und zu Reizbarkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast.

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
  • Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
  • Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
  • Ungeklärte vaginale Blutungen
  • Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Venöse thromboembolische Erkrankungen
  • Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von FEM7 Sequi 50 μg+50 μg/10 μg/24 Std.transd.Pflast.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Kopfschmerzen
  • Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Zwischenblutung
  • Scheidenblutung
  • Gestörtes sexuelles Verlangen
  • Wasseransammlung
  • Wassereinlagerung (Ödem)
  • Gewichtszunahme
  • Gewichtsabnahme
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Wadenkrämpfe
  • Migräne
  • Blähung
  • Kolik
  • Bluthochdruck
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Brustdrüsentumor (gutartig)
  • Gallensteine
  • Gelbsucht infolge einer Störung des Gallenflusses
  • Vergrößerung von Myomen (gutartige Gebärmuttertumore)
  • Depression


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
keine Angabe

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Letzte Aktualisierung:

06.05.2019

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service