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Beipackzettel


Beipackzettel von EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose

Verpackungsbild(Packshot) von EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose
Präparat:
EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose
PZN:
13872196
Packungsgröße:
30 Stück (N2)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Filmtabletten

Anbieter:

TAD Pharma GmbH
Cuxhaven
www.tad.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Cellulose, mikrokristalline
  • Hyprolose (53,4-80,5% Hydroxygruppen)
  • Natriumdodecylsulfat
  • Croscarmellose natrium
  • Eisen(III)-oxid

Weitere Bestandteile

  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Natriumstearylfumarat
  • Poly(vinylalkohol)
  • Macrogol 3350
  • Titandioxid
  • Talkum
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
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PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 8.2 mm
  • Breite: 11.0 mm
  • Tiefe: 20.0 mm
  • Masse: 1619 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir disoproxil sind Hemmstoffe eines Enzyms (reverse Transkriptase) des humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Dadurch wird die für die Virusvermehrung notwendige Umschreibung der viralen RNA in DNA blockiert, der Einbau in das menschliche Erbgut verhindert und folglich die Virusvermehrung gehemmt. Die Wirkstoffe können nur den Befall weiterer Zellen verhindern, bei bereits in eine Wirtszelle eingedrungenen Viren sind sie unwirksam.
Anwendungsgebiete
In der antiretroviralen Kombinationstherapie:
  • HIV-Infektionen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Tablette
    • Gesamtdosis: 1-mal täglich
    • Zeitpunkt: vor der ersten Mahlzeit

Die Einnahme auf nüchternen Magen fördert die Verträglichkeit des Arzneimittels.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu verstärkten Nebenwirkungen des zentralen Nervensystems wie Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Krämpfen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schwere Leberschäden


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von EFAVEMTEN 600 mg/200 mg/245 mg Filmtabl.Dose

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Schwerer Hautausschlag
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Anstieg der Nierenwerte
  • Verminderter Phosphatspiegel im Blut
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Hautausschlag
  • Allgemeine Schwäche
  • Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
  • Depressionen
  • Angst
  • Anomale Träume
  • Schlaflosigkeit
  • Koordinationsstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Schläfrigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Bauchschmerzen
  • Anstieg der Leber- und Gallenwerte
  • Juckreiz
  • Müdigkeit
  • Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
  • Allergische Reaktionen
  • Anstieg des Blutzuckers
  • Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
  • Erhöhung von Verdauungsenzymen (Lipase)
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Anstieg der Bilirubinwerte im Blut
  • Nesselausschlag
  • Verfärbungen der Haut
  • Schmerzen
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Immunologische Überempfindlichkeit
  • Selbstmordgedanken
  • Psychosen
  • Manie
  • Verfolgungswahn
  • Halluzinationen
  • Euphorie
  • Stimmungslabilität
  • Verwirrtheit
  • Aggressives Verhalten
  • Krämpfe
  • Gedächtnisstörungen
  • Abnormes Denken
  • Unruhe
  • Zittern
  • Verschwommenes Sehen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Plötzliches Erröten
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Leberentzündung
  • Brustbildung beim Mann
  • Anämie (Blutarmut)
  • Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Lid und Lippen)
  • Kaliummangel
  • Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
  • Muskelschwäche
  • Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin)
  • Nierenfunktionsstörung


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
    • bei Raumtemperatur
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für Tabletten in Flaschen. Für Tabletten in Durchdrückpackungen gilt das aufgedruckte Verfalldatum.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
trocken lagern
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
90x49x49 mm (LxHxB)

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Letzte Aktualisierung:

14.04.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service