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Beipackzettel


Beipackzettel von CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.

Verpackungsbild(Packshot) von CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.
Präparat:
CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.
PZN:
80016
Packungsgröße:
4 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Trockensubstanz ohne Lösungsmittel

Anbieter:

Roche Pharma AG
Grenzach-Wyhlen
www.roche.de

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Polysorbat 80
  • Citronensäure
  • Natriumchlorid
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz." zu erfahren.

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Anwendungsgebiete
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
  • Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren- oder Lebertransplantation

Dosierung und Anwendung

Dosierung von CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.

Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Bei der Herstellung des gebrauchsfertigen Arzneimittels sollte das Einatmen des in der Flasche enthaltenen Pulvers oder direkten Kontakt mit Haut- oder Schleimhäuten vermieden werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutbildveränderungen, Infektionsanfälligkeit, Gelenkschmerzen, Infektionen der Atemwege, Blutvergiftung, Elektrolytstörungen, Wassereinlagerungen, Schwäche, grippeartige Erkrankungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von CELLCEPT 500 mg Plv.z.Her.e.Inf.-Lösungskonz.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Blutvergiftung
  • Hefepilzinfektion (Candidose) im Magen-Darm-Bereich
  • Infektion der Harnwege
  • Herpes (HSV-Infektion)
  • Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Lungenentzündung
  • Grippe
  • Atemwegsinfektion
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Atemwege
  • Infektion des Magen-Darm-Traktes
  • Hefepilzinfektion (Candidose)
  • Infektion
  • Entzündung der Bronchien
  • Halsentzündung
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Hautentzündung durch Pilze
  • Hefepilzinfektion (Candidose) der Haut
  • Vaginalsoor (Hefepilzinfektion der Scheide und Schamlippen)
  • Schnupfen
  • Hautkrebs
  • Gutartiger Hauttumor
  • Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
  • Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
  • Erhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie )
  • Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Verminderter Magnesiumgehalt im Blut
  • Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
  • Fettstoffwechselstörung mit erhöhtem Cholesterin (Hypercholesterinämie)
  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Phosphatmangel
  • Erhöhte Harnsäurewerte im Blut
  • Gicht
  • Appetitlosigkeit
  • Erregung
  • Verwirrtheit
  • Depression
  • Angst
  • Ungewöhnliches Denken
  • Schlaflosigkeit
  • Krampfanfall
  • Bluthochdruck
  • Zittern
  • Schläfrigkeit
  • Myasteniesyndrom
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen
  • Geschmacksveränderung
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
  • Brustfellerguss
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Blutung im Magen-Darm-Bereich
  • Bauchfellentzündung
  • Darmverschluss
  • Kolonentzündung
  • Magengeschwür
  • Zwölffingerdarmgeschwür
  • Magenschleimhautentzündung
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Verstopfung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Blähung
  • Aufstoßen
  • Leberentzündung
  • Gelbsucht
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Übermäßiges Gewebewachstum der Haut
  • Hautausschlag
  • Hautentzündung mit Knötchen- und Pustelbildung (Akne vulgaris)
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Gelenkschmerzen
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schmerzen
  • Unwohlsein
  • Allgemeine Schwäche
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • Erhöhte Laktatdehydrogenase im Blut
  • Erhöhter Blutharnstoff
  • Erhöhte alkalische Phosphatase
  • Gewichtsabnahme


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Stunden verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
keine Angabe
Feuchteempfindlichkeit
keine Angabe
Steril
ja
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
keine Angabe
Lagerempfindlichkeit
keine Angabe
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
140x90x40 mm (LxHxB)
Gewicht
108 g

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Letzte Aktualisierung:

11.03.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service