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Beipackzettel


Beipackzettel von BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten

Verpackungsbild(Packshot) von BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten
Präparat:
BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten
PZN:
11379853
Packungsgröße:
7 Stück
Abgabeform:
Betäubungsmittel
Darreichungsform:
Sublingualtabletten

Anbieter:

G.L. Pharma GmbH
Lannach
Österreich
www.gl-pharma.com

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Lactose-1-Wasser
  • Lactose
  • Mannitol
  • Maisstärke
  • Povidon K27-32,4

Weitere Bestandteile

  • Citronensäure monohydrat
  • Natrium citrat
  • Magnesium stearat
Kostenloser Download
PDF des Originalbeipackzettels

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten" zu erfahren.

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Originalbilder des Präparats
Produktabbildungen für BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten in der Vorder-, Hinter- und Seitenansicht.
Abmessungen und Gewicht
  • Höhe: 1.9 mm
  • Breite: 5.0 mm
  • Tiefe: 10.0 mm
  • Masse: 100 mg
Angaben zu Kerben
  • Anordnung: ohne Kerbe
  • Spaltung: nein
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Buprenorphin gehört zur Gruppe der so genannten opioiden Schmerzmittel und hat eine schmerzstillende Wirkung. Der Wirkstoff bindet an spezielle Bindungsstellen (die so genannten Opiat-Rezeptoren). Buprenorphin setzt die Schmerzempfindung im Rückenmark und im Gehirn herab. Dadurch lindert der Wirkstoff starke bis sehr starke Schmerzen und unterdrückt zudem bei Opioid-abhängigen Personen Entzugssymptome.
Anwendungsgebiete
  • Ersatz bei Drogensucht (Opioide)

Das Arzneimittel wird im Rahmen medizinischer, sozialer und psychologischer Maßnahmen angewendet.
Dosierung und Anwendung

Dosierung von BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Lassen Sie das Arzneimittel zergehen bzw. schmelzen und in der Mundhöhle wirken. Legen Sie das Arzneimittel dafür unter die Zunge. Während der Anwendung sollten Sie nichts essen oder trinken.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu einer Atemschwäche, die zum Atemstillstand und zum Tod führen kann, Schläfrigkeit, Sehschwäche, Pupillenengstellung, niedrigem Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen und/oder Sprachstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Informationen zu Teilbarkeit und Zubereitung

Das Präparat ist nicht dosisgleich teilbar.

Darf nicht geschluckt werden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schwere Atemschwäche
  • Stark eingeschränkte Leberfunktion
  • Akute Alkoholsucht
  • Delirium tremens (Verwirrtheit mit Zittern und Krämpfen)


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Jugendliche von 15 bis 18 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
  • Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
  • Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
  • Das Arzneimittel darf nur unter strikter medizinischer Überwachung angewendet werden.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Alkohol, auch in Speisen, Mischgetränken oder Medikamenten, muss unter allen Umständen während der Behandlung mit dem Medikament und eventuell bis zu 2 Wochen danach vermieden werden. Es kann zu lebensbedrohlichen Situationen, wie Atemnot und Blutdruckabfall, kommen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwitzen
  • Allgemeine Schwäche
  • Entzugssyndrom beim Medikamentenmissbrauch
  • Schmerzen
  • Entzündung der Bronchien
  • Infektionen
  • Grippe
  • Rachenentzündung
  • Schnupfen
  • Vergrößerung der Lymphknoten
  • Appetitlosigkeit
  • Innere Unruhe
  • Angst
  • Depression
  • Feindseligkeit
  • Nervosität
  • Benommenheit
  • Wahnhafte Störung mit Misstrauen
  • Ungewöhnliches Denken
  • Drehschwindel
  • Schwindelgefühl
  • Bluthochdruck
  • Migräne
  • Missempfindungen
  • Schläfrigkeit
  • Ohnmachtsanfall
  • Zittern
  • Störung der Tränensekrektion
  • Pupillenerweiterung
  • Verlängerung der QT-Dauer (Abweichung im EKG)
  • Herzklopfen
  • Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
  • Gefäßerweiterung
  • Nasenfluss
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Gähnen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Störung im Magen-Darm-Trakt
  • Blähungen
  • Zahnerkrankungen
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Hautausschlag
  • Gelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Knochenschmerzen
  • Muskelkrampf
  • Muskelschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Brustschmerz
  • Schüttelfrost
  • Unwohlsein
  • Peripheres Ödem (Wassereinlagerung)
  • Fieber
  • Sinnestäuschung
  • Atemschwäche
  • Lebernekrose


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "BUPENSAN 2 mg Sublingualtabletten" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf alkoholische Getränke und Speisen, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Lagerungs- und Packungshinweise
Bruchgefahr
nein
Feuchteempfindlichkeit
nein
Steril
nein
Kühlkette
nein
Lichtempfindlichkeit
nein
Lagerempfindlichkeit
nein
Verpackungsart
Schachtel
Packungsgröße
91x20x66 mm (LxHxB)

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Letzte Aktualisierung:

04.12.2018

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service