Augentropfen richtig anwenden

Das Tropffläschchen über dem Augapfel zu balancieren, ist gar nicht so einfach. Hier die wichtigsten Tipps zur Anwendung
von Dr. Martina Melzer, aktualisiert am 15.03.2017

Knifflige Angelegenheit: Augentropfen richtig dosieren

Jupiter Images GmbH/Bananastock

Sie haben manchmal Schwierigkeiten, Ihre Augentropfen richtig anzuwenden? Kein Wunder. Ist es doch ein kniffliger Balanceakt, der den sensiblen Augapfel betrifft. Mit diesen Tipps gelangt der Tropfen dahin, wo er hingehört:

  • Wärmen Sie die Augentropfen vor der Anwendung etwas auf – beispielsweise in der Hosentasche. Dies gilt insbesondere, wenn die Augenarznei im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. So stört die Flüssigkeit auf der Augenoberfläche weniger.
  • Waschen Sie die Hände, bevor Sie damit an den Augen herumfingern. Sonst können Schmutz und Keime in die Augen gelangen.
  • Neigen Sie den Kopf nach hinten und ziehen Sie mit einer Hand das untere Lid leicht nach unten.
  • Träufeln Sie die Arznei in den herabhängenden Bindehautsack. Normalerweise genügt ein einziger Tropfen, es sei denn der Arzt hat etwas anderes gesagt. Tropfen Sie zu viel und am falschen Ort, riskieren Sie, dass Tränen den Wirkstoff fortschwemmen und das Medikament schlechter wirkt.
  • Schließen Sie danach für etwa eine Minute die Augen.

Tipp: Zittern Sie zu sehr oder können Sie während dem Verabreichen das Auge nicht offen halten, dann lassen Sie sich helfen.

Wichtig: Angebrochene Fläschchen sollten Sie innerhalb von vier Wochen nach dem erstmaligen Öffnen aufbrauchen. Für sogenannte Einzeldosen gilt dies nicht, da Sie das angebrochene Gefäß ohnehin nach der Anwendung wegwerfen. Die anderen verschlossenen Behältnisse können Sie bis zum Verfallsdatum aufbewahren.


Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren »

Haben Sie Schlafprobleme?

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages