Magenkrebs: Wissenswertes

Bei bestimmten Magenerkrankungen oder wiederholten Beschwerden im Oberbauch sollten Sie wachsam sein
aktualisiert am 08.12.2014

Magen und Darm: Überblick über die Verdauungsorgane

W&B/Dr. Ulrike Möhle

Eine Magenschleimhautentzündung , die durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht ist (Typ-B-Gastritis), kann mit Medikamenten mittlerweile zuverlässig behandelt werden. Dies ist nicht nur aufgrund der Beschwerden durch die Magenschleimhautentzündung zu empfehlen, sondern auch wegen des erhöhten Magenkrebsrisikos bei Vorliegen einer Magenschleimhautentzündung durch Helicobacter pylori.

Bei Patienten, die an Magenpolypen, chronischer Gastritis oder dem sogenannten Ménétrier-Syndrom leiden, wird normalerweise vom betreuenden Arzt regelmäßig eine Magenspiegelung durchgeführt.

Aber auch wer keine Magenerkrankung hat, sollte bei wiederholten Beschwerden im oberen Bauchbereich sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen. Zwar kommt es dort häufig zu Schmerzen und nur sehr selten ist eine Krebserkrankung die Ursache dafür. Wenn jedoch tatsächlich Magenkrebs vorliegt, kann die Erkrankung durch einen rechtzeitigen Arztbesuch und eine Magenspiegelung schon in einem frühen Stadium diagnostiziert werden – das wiederum verbessert die Heilungschancen erheblich.



Bildnachweis: W&B/Dr. Ulrike Möhle
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