Lausbefall: Kleiderläuse

Kleiderlausbefall ist in Deutschland sehr selten. Betroffen sind vor allem Personen ohne festen Wohnsitz. Kleiderläuse können gefährliche Krankheitserreger übertragen
aktualisiert am 18.01.2018

Kleidungsstücke bei Lausbefall heiß waschen

Fotolia/fotoduets

Auch Kleiderläuse ernähren sich von menschlichem Blut. Ihre Eier platzieren sie in warmen Kleiderfalten und -nähten. Ohne menschlichen Wirt überleben die Parasiten 24 bis 48 Stunden. Die Larven schlüpfen erst nach einem Monat aus den Eiern und entwickeln sich dann zu erwachsenen Läusen. 

Übertragung

Übertragen werden Kleiderläuse durch Körperkontakt und gemeinsam benutzte Kleidung beziehungsweise Bettwäsche. Seltene Kleidungswechsel begünstigen die Vermehrung von Kleiderläusen.

Symptome

Kleiderläuse saugen vor allem dort Blut, wo die Haut von Kleidung bedeckt ist. Dort entsteht durch die Läusebisse juckende Papeln und Kratzdefekte der Haut.

Behandlung

Der Arzt verordnet ein Medikament gegen Kleiderläuse, das man einnimmt. Kleidungsstücke werden heiß gewaschen oder einige Tage lang luftdicht verpackt gelagert.


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