Lausbefall: Filzläuse

Filzläuse kann man beim Geschlechtsverkehr bekommen, selten durch gemeinsam benutzte Bettwäsche, Handtücher oder Unterwäsche

aktualisiert am 18.01.2018

Eigentlich winzig klein: Eine Filzlaus


Filzläuse setzen sich vor allem in den Scham-, Achsel- und Brusthaaren fest, sehr selten auch in den Wimpern.

Übertragung: Wie bekommt man Filzläuse?

Filzläuse werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen, man kann sich aber auch bei der gemeinsamen Nutzung von Betten, Bett- und Unterwäsche sowie Handtüchern anstecken. Ohne Wirt überleben sie etwa einen Tag.

Symptome

Die Krankheitszeichen sind ähnlich wie bei Kopflausbefall. Es bilden sich schieferfarbene bis graublaue, linsengroße Flecken, die leicht jucken.

Unbedingt zum Arzt!

Personen mit Verdacht auf Filzläusen sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, insbesondere, wenn Augenbrauen oder Wimpern befallen sind. Ein Arzt kann auch überprüfen, ob sie sich noch mit anderen Erregern infiziert haben.

Filzläuse bekämpfen

Körperbereiche, die von Filzläusen befallen sind, sollten erst gründlich mit Flüssigseife gewaschen und dann mit einem geeigneten Wirkstoff behandelt werden.