Hirnblutungen

Es gibt verschiedene Arten von Hirnblutungen. Je nach Größe und Ort unterscheiden sich die Symptome. Eine Hirnblutung ist ein medizinischer Notfall – der Patient muss sofort ins Krankenhaus

von Dr. Martina Melzer, aktualisiert am 27.12.2013

Eine Hirnblutung (roter Fleck im Bild) ist lebensgefährlich


Einteilung: Welche Arten von Hirnblutungen gibt es?

Tritt die Blutung im Hirngewebe auf, sprechen Mediziner von einer intrazerebralen Blutung. Hirnblutungen können auch über oder unter der harten Hirnhaut (Dura mater) entstehen, welche das Hirngewebe als äußerste Schicht umgibt. Blutungen, die sich zwischen harter Hirnhaut und Schädeldecke befinden, werden als epidurale Blutung bezeichnet. Solche, die unter der Dura mater liegen, als subdurale Blutung.

Nach innen schließt sich an die harte Hirnhaut die Spinngewebshaut (Arachnoidea) an, dann folgt die weiche Hirnhaut (Pia mater) als innerste Schicht. Bildet sich zwischen der weichen Hirnhaut und der Spinngewebshaut eine Blutung aus, nennt sich dies Subarachnoidalblutung.

Wichtig: Jede Hirnblutung ist ein Notfall! Der Patient sollte schnellstmöglich ins Krankenhaus gebracht werden. Denn durch die Blutung entsteht ein Bluterguss, der das Hirngewebe schädigen kann. Fordert der Erguss mehr Raum, erhöht sich der Druck innerhalb des knöchernen Schädels, wodurch Hirngewebe zugrunde gehen kann. Das kann schließlich zum Tod führen.

In den folgenden Kapiteln stellen wir die verschiedenen Arten von Hirnblutungen vor:

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.