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Plattenepithelkarzinom (Heller Hautkrebs): Symptome

Oft bildet sich dieser helle Hautkrebs aus Hautveränderungen, die als Krebsfrühform angesehen werden

aktualisiert am 14.10.2013
Seniorin schaut sich im Spiegel an

Kleine Hautstellen, die einfach nicht heilen wollen? Ein Fall für den (Haut-)Arzt


Plattenepithelkarzinome entstehen meistens auf aktinischen Keratosen, den sogenannten Vorstufen oder Frühformen von Hautkarzinomen, auch Präkanzerosen genannt. Die aktinischen Keratosen sind für den Laien nicht so leicht zu erkennen. Meist handelt es sich um gerötete Flecken mit etwas fester haftender Schuppung, die nicht abheilen. Plattenepithelkarzinome dagegen zeigen sich meist als tastbare Knoten, die eine Schuppen- oder Krustenauflagerung aufweisen oder wie ein Geschwür aufbrechen (= ulzerieren) können.

Die spinozellulären Karzinome werden nach ihrer Größe und Ausdehnung in verschiedene Stadien eingeteilt. Die Unterscheidung einer fortgeschrittenen aktinischen Keratose, die noch nicht in die unteren Hautschichten eingedrungen ist (in situ Wachstum), von einem nur wenig in die untere Hautschicht eingedrungenen (frühinvasiven) Plattenepithelkarzinom ist aufgrund der Symptome allein oft nicht möglich. Daher sollte in jedem Fall eine Probebiopsie entnommen werden (siehe Kapitel Diagnose).

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs bereits im Körper gestreut hat? Um diese Frage zu beantworten, werden sowohl die Dicke des Tumors als auch die genauen Merkmale der Tumorzellen unter dem Mikroskop untersucht. Außerdem wird eine Klassifikation des Tumors durchgeführt, bei der auch eventuelle Metastasen in Lymphknoten oder anderen Organen berücksichtigt werden. Plattenepithelkarzinome können sowohl Absiedlungen in Lymphknoten als auch – wenn auch nur selten – in anderen Organen bilden. Plattenepithelkarzinome am Ohr oder an der Lippe haben ein höheres Risiko für eine Metastasierung und somit eine ungünstigere Prognose, da sie schneller in tiefer liegende Gewebe wie Knorpel oder Muskel eindringen.