Warzen: Diagnose

Warzen lassen sich meist an ihrem typischen Aussehen erkennen. Betroffene sollten trotzdem einen Arzt aufsuchen, da die gutartigen Hautveränderungen nicht immer eindeutig von Hautkrebs zu unterscheiden sind

aktualisiert am 04.07.2018
Patientin in der Sprechstunde

Ein Besuch beim Arzt kann klären, ob es sich bei einer Hautveränderung wirklich um eine Warze handelt


Eine Warze fällt normalerweise durch ihr charakteristisches Aussehen auf. Da es aber verschiedene Warzenarten gibt und Hautveränderungen auch andere Ursachen haben können, sollten Betroffene immer zum Arzt gehen. Der kann beispielsweise ausschließen, ob ein Hautkrebs die Haut wuchern lässt und zu einem warzenähnlichen Bild führt.

Der Arzt betrachtet die betreffende Hautstelle eingehend. In unklaren Fällen nimmt er ein Auflichtmikroskop (Dermatoskop), also eine Lupe mit einer eingebauten Lichtquelle, zur Hilfe. Befindet sich die Wucherung auf der Schleimhaut, kann der Arzt den Bereich auch mit Essigsäure betupfen. Das kann zur Diagnosestellung beitragen, da sich das Warzengewebe dadurch weiß färbt, während die umgebende Schleimhaut ihre Farbe nicht ändert. Bestehen immer noch Zweifel, entnimmt der Hautspezialist unter örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) und lässt sie im Labor untersuchen. So kann er die Diagnose "Warze" sichern und auch eine bösartige Veränderung ausschließen.


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