Nass- oder Trockenrasur? Die besten Tipps

Ob Sie Rasierklinge oder Scherkopf benutzen: Das sollten Sie wissen

von Julia Weidner, 11.02.2011

Die Nassrasur

Rasierschaum und -gel entfalten ihr volles Potenzial erst nach etwa zwei Minuten – also immer gut einwirken lassen. Bei empfindlicher Haut grundsätzlich mit dem Strich rasieren. Für eine gründliche Rasur mehrmals einseifen.

Nehmen Sie sich Zeit: Wer langsam rasiert, vermeidet Wunden. Um Entzündungen vorzubeugen, den Rasierer während und nach der Rasur gut abspülen und hinterher an der Luft trocknen lassen. Nach spätestens zehn Rasuren empfiehlt sich eine neue Klinge.

Entzündungsherde beim Rasieren umfahren. Wenn entzündete Haarbälge zum Dauerzustand werden, können Einwegrasierer helfen. Sehr hartnäckige Fälle sollte sich der Hautarzt ansehen. Treten nach der Rasur Rötungen auf, kann das an einer Allergie auf Duft- oder Wirkstoffe in Kosmetika liegen. Auch in diesem Fall einen Hautarzt aufsuchen.

Die Trockenrasur

Bei eingewachsenen Haaren hilft ein regelmäßiges Peeling, das die Härchen befreit sowie Hornschüppchen, Schmutz und Talg entfernt. Vor der Rasur Pre-Shave-Produkte verwenden, sie richten das Barthaar auf. Wer empfindliche Haut hat und ein Scherfolien-Gerät benutzt, sollte mit dem Strich rasieren. Desinfizieren Sie die Scherköpfe alle drei bis sechs Wochen mit einer milden Speziallösung. Wechseln Sie Scherfolie und Messerblock spätestens nach 18 Monaten aus.

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