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Erysipel: Beratender Experte

aktualisiert am 13.01.2015

Prof. Dr med. Cord Sunderkötter

Professor Dr. Cord H. Sunderkötter ist Universitäts-Professor für Dermatologie und Dermato-Onkologie, leitender Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Hauterkrankungen des Universitätsklinikums Münster und Leiter des dortigen Hauttumorzentrums sowie der Abteilung für Dermatomikrobiologie. In der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist er zur Zeit Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Infektiologie und Tropendermatologie.

Eines seiner Forschungsgebiete sind die Hautinfektionen. Für die wissenschaftliche Untersuchung von Haut- und Weichgewebeinfektionen hat er einen nationalen Forschungsverbund initiiert ("SkIn Staph"), der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einigen Millionen Euro finanziert wurde und an dem namhafte Wissenschaftler beteiligt sind. Dieses Vorhaben versucht Antworten auf die Fragen zu finden, welche der vielen Bakterien in Wunden wirklich in die Haut eindringen und ausbreitende Infektionen verursachen (und daher gezielt behandelt werden sollten), und welche Faktoren manche Patienten anfälliger für Hautinfektionen machen als andere Menschen.

 

Quellen:

Herold, G.: Innere Medizin, 2012
Kujath P, Eckmann C, Graninger W, Gross G, Sunderkötter C: Haut-und Weichgewebe-, Knochen- und Gelenkinfektionen. In  Bodmann K.F, Grabein B, Expertenkommission der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V., Empfehlungen zur kalkulierten parenteralen Initialtherapie bakterieller Erkrankungen bei Erwachsenen – Update 2010  2010 S. 58 - 64
Sunderkötter C, Essig A., Gärtner B: Hautinfektionen. In Marre, Mertens, Trautmann (Hrsg): Klinische Infektiologie. 2. Aufl. Elsevier (Urban Schwarzenberg) Jena-München 2007 S. 633-748
Thomas KS et al.: Penicillin to Prevent Recurrent Leg Cellulitis. In: The New England Journal of Medicine 2013, 368:1695. Online: http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1206300

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Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.