Dekubitus: Diagnose

Zur Diagnose eines Dekubitus untersucht der Arzt (oder die Pflegefachkraft) die Haut auf entsprechende Krankheitszeichen. Hautstellen, die besonders gefährdet für Wundliegen sind, sollten regelmäßig kontrolliert und gut gepflegt werden
aktualisiert am 03.03.2014

Regelmäßige Hautuntersuchung: Wird ein Dekubitus frühzeitig erkannt, lassen sich schwerere Krankheitsfolgen verhindern

istock/Alex Raths

Die frühe Diagnose eines Dekubitus ist wichtig, um die Gewebeschädigung aufzuhalten, um Komplikationen wie Infektionen zu verhindern. Manche Pflegebedürftige sind selbst nicht mehr in der Lage, auf Schmerzen hinzuweisen.

Um einen Dekubitus festzustellen, untersucht der Arzt die Haut genau. Er achtet dabei vor allem auf Rötungen der Haut und sichtbare Wunden, die auf Wundliegen hinweisen können (siehe Kapitel Symptome).

Ein Dekubitus kann überall am Körper entstehen. Manche Körperpartien sind jedoch bei Bettlägerigen besonders anfällig für einen Dekubitus. Sie sollten von den Pflegenden regelmäßig gründlich untersucht werden. Dazu zählen beispielsweise die Fersen, die Schultern, der Hinterkopf, das Steißbein und das Kreuzbein (siehe Kapitel Symptome).

Zudem müssen auch Hautpartien begutachtet werden, die durch Prothesen, Katheter, Infusionsschläuche oder Gipsverbände besonderen Belastungen ausgesetzt sind.

Was man tun kann, um das Risiko für Wundliegen zu senken, lesen Sie im Kapitel Dekubitus vorbeugen.


  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren  »

Zum Thema

Nackenverspannung

Die Haut – eine sensible Hülle

Wie Sie ihr äußeres Schutzschild richtig pflegen und welche Strategien es gegen Hautkrankheiten gibt »

Zum Thema auf www.senioren-ratgeber.de

Gut versorgt im Seniorenheim

Wie finde ich den richtigen Heim- oder Wohnplatz?

Kosten, Qualität und persönlicher Eindruck spielen eine Rolle »

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages